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	<title>Marc Tönsings Visionen &#187; Leben</title>
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	<description>Weblog von Marc Tönsing über das Leben, Spiele und Medien.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Jul 2010 10:26:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Verschlichter Dich</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2010/05/04/verschlichter-dich/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Marc nervt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mein Leben entrümpelt und mich in den letzten Wochen und Monaten in diversen Lebenslagen immer weiter ganz bewusst verschlichtert. Die Bezeichnung für die Maxime &#8220;Verschlichter Dich&#8221; habe ich übrigens von ben_ und ist ein Synonym für mehr Minimalismus und Demut im Leben. So wurden über 50% meiner T-Shirts von mir entsorgt und fast sämtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7277" title="schlicht" src="http://www.marctv.de/media/schlicht3.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Ich habe mein Leben entrümpelt und mich in den letzten Wochen und Monaten in<strong> diversen Lebenslagen immer weiter ganz bewusst verschlichtert</strong>. Die Bezeichnung für die <a href="http://www.marctv.de/blog/2008/11/20/sekundaertugenden/">Maxime</a> &#8220;Verschlichter Dich&#8221; habe ich übrigens von <a href="http://anmutunddemut.de/serie/verschlichter-dich">ben_</a> und ist ein Synonym für mehr Minimalismus und Demut im Leben.</p>
<p><span id="more-7260"></span>So wurden über 50% meiner T-Shirts von mir entsorgt und fast sämtliche physikalische Medien mussten gehen. Insgesamt haben mind. 6 volle Müllsäcke meine kleine Wohnung verlassen und 15 Päckchen wurden per Post verschickt. Auch virtuell wanderten diverse Bits und Bytes in digitale Nirvana. Man merkt es schnell: <strong>Wenn ich eines sicherlich nicht bin, dann wohl ein Sammler</strong>. Ich verspüre keinen Drang danach voller Nostalgie in alten Zeitschriften zu blättern oder mal <a href="http://www.marctv.de/blog/tag/nostalgie/">die verstaubte Konsole aus dem 20. Jahrhundert</a> aus dem Keller zu holen. Vielleicht mag ich gerade deswegen <a href="http://www.marctv.de/blog/2008/07/09/diablo-das-fast-food-der-computerspiele/">Diablo</a> nicht. Bei mir steht selten etwas unnötig rum weil ich schlicht nichts habe was rumstehen oder rumliegen könnte. Keine Dekoration &#8211;  alles hat seinen Zweck. Ich besitze nur drei Aktenordner und sämtliche alte Unterlagen der Universität und der Schule wurden entsorgt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7290" title="disk" src="http://www.marctv.de/media/disk.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Mit DVDs verhält es sich bei mir genau so wie mit CDs: Ich habe kein Wiedergabegerät jenseits des Laptops oder der XBOX dafür. Also habe ich alle Datenträger die es wert waren eingelesen und erfreue mich nun in iTunes und meiner WDTV-Box den digitalen Daten. Dann war ich war es irgendwann leid, dass ich bei zufälliger Wiedergabe immer wieder Lieder in <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/02/23/musik-kaufen-mit-itunes-8/">iTunes</a> hörte, die ich nicht mochte. Das passiert wenn man vollständige Alben besitzt und eigentlich nur zwei Lieder wirklich gut sind oder einem ab und zu mal MP3s mitgebracht werden. Deswegen habe ich einen regnerischen Tag damit zugebracht <strong>alle überflüssigen Songs endgültig auszusortieren</strong> &#8211; und zwar radikal.</p>
<p>Nun ist jeder Song hörenswert und für jedes Album ein Cover zu laden war keine Sache der Unmöglichkeit mehr</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7291" title="buch" src="http://www.marctv.de/media/buch.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Manchmal &#8211; obwohl seien wir ehrlich &#8211; immer wenn jemand meine Wohnung zum ersten Mal betritt werde ich gefragt, wo denn meine Bücher seien. Ich denke wir sind aus dem Zeitalter raus bei dem ein großes <a href="http://www.marctv.de/blog/2007/10/30/wann_stirbt_das_papier/">Bücherregal ein Statussymbol für das eigene Wissen</a> gewesen ist. So nach dem Motto: Ich habe viele Bücher also bin ich auch schlau und das zeige ich auch allen. Meistens ist es aber mehr eine Dekoration des Raumes und die Leute können sich gar nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal wirklich etwas nachgeschlagen haben. Bei mir mussten also<strong> alle restlichen Bücher so wie alle alten Zeitschriften wie die 90er Jahrgänge der Zeitschrift </strong><a href="http://www.marctv.de/blog/2008/01/04/video_games_zeitschrift/"><strong>Videogames</strong></a><strong> ihren Platz räumen</strong>. Gleichzeitig habe ich mir auch <a href="http://www.marctv.de/blog/2010/04/01/mein-erstes-ebook/">mein erstes eBook</a> gekauft.</p>
<p>Dadurch habe ich nun wesentlich mehr Platz im Schrank und auf dem Dachboden. Außerdem kann beim nächsten Umzug niemand über die gefürchteten &#8220;Bücher&#8221;-Kisten meckern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7281" title="twitter" src="http://www.marctv.de/media/twitter.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Weiter ging es mit Twitter. Social Networks sind wirklich toll: Egal ob man sich über den <a href="http://www.google.com/buzz/marc.toensing/XXtVKKSbmA9/Wir-m%C3%BCssen-eine-Frontloader-Waschmaschine-kaufen">Kauf einer Waschmaschine informieren möchte</a> oder <a href="http://twitter.com/gutzuhause/status/11872545402">Wohnungen angeboten bekommt</a>. Was aber keinen Sinn macht ist, dass man über 100 Leuten folgt und deren tweets verfolgt. Deswegen habe ich <a href="http://www.mycleenr.com">nachgeguckt</a>, wer denn länger nicht aktiv war oder wer eigentlich nichts für mich relevantes twittert. <strong>So habe ich die Anzahl aller  Leute denen ich gefolgt bin um zwei Drittel reduziert</strong>. Zuletzt habe ich alle Leute, die ich im echten Leben getroffen habe und mir somit wichtig sind in einer <a href="http://twitter.com/#/list/MarcTV/met-in-reallife">Twitterliste namens met-in-reallife organisiert</a>. So ist niemand ggf. traurig weil ich ihr/ihm nicht mehr folge.</p>
<p>Der Effekt ist verblüffend: Plötzlich macht Twitter wieder richtig Sinn denn jeder Tweet ist relevant.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7283" title="Es ist volle Absicht, dass der Gegenstand nicht wirklich zu erkennen ist. Es ist ein Cinch zu SCART-Adapter aber viel mehr ein Sinnbild für alten Kram" src="http://www.marctv.de/media/kram.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Und was sicherlich jeder kennt: Die Kramschublade. Ein Ort, der alles schluckt was man eigentlich ja nicht mehr benötigt aber trotzdem noch aufgehoben wird. Was will ich im Jahre 2010 noch mit einem <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=300418411114&amp;ssPageName=STRK:MESOX:IT">USB-Disketten-Laufwerk</a> oder einer <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=300418408387&amp;ssPageName=STRK:MESOX:IT">3D-Shutterbrille</a>? Oder mit SCART-Adaptern im Zeitalter von HDMI? Ich habe bestimmt 60 verschiedene Kabel bei mir zu Hause gehabt für Geräte, die gar nicht mehr gebaut werden. Damit kann man anderen Leuten auf Facebook eine Freude machen wie ich festgestellt habe. <strong>Schlüsselanhänger, 32 MB SD-Speicherkarten, Werbegeschenke u.v.m. sind dann doch in der Tonne gelandet.</strong></p>
<p>Zum Teil verstecken sich wahre Schätze in der eigenen Rumpelkiste der noch gut Geld bei eBay bringen.</p>
<p><img title="folder" src="http://www.marctv.de/media/folder.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Ich hatte wie jeder Computer-Freak einen Karton mit alten CDs, USB-Festplatten und sogar einigen Disketten (!) als &#8220;Archiv&#8221; irgendwo im Zimmer. Wenn man sich diesen Datenträgern annimmt, stellt man zwei Dinge fest:</p>
<ol>
<li>CDs halten nicht besonders lange. <a href="http://www.marctv.de/blog/2005/09/29/haltbarkeit_optischer_speichermedien/">Sie sind in der Regel nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar</a>.</li>
<li>Die meisten Daten, die man damals noch für extrem wichtig hielt, sind es heute nicht mehr.</li>
</ol>
<p>Datenrettung bekommt so eine ganz neue Bedeutung. Besonders meine alten Text- und Exceldokumente habe ich nun alle in <a href="http://www.marctv.de/blog/2006/10/28/word_und_excel_online/">Google Docs</a> importiert. Und wenn ich <a href="http://www.marctv.de/blog/2005/11/08/neue_features_bei_gmail/">GoogleMail</a> nicht schon lange gehabt hätte, dann wären wohl vor kurzem alle lokalen Mails in die Cloud gewandert. <strong>Die alten CDs habe ich zerstört und kleine, alte externe Festplatten kann man verkaufen oder verschenken</strong>. Was mich auch mit tiefer innerer Zufriedenheit erfüllt hat ist das Aufräumen meines Desktops. Mit einem <a href="http://simpledesktops.com/browse/photos/?page=2">schönen minimalistischen Desktophintergrund</a> (via <a href="http://www.google.com/buzz/chrismue/MSSjgaw9QbW/coldheat-Simple-Dekstops-http-simpledesktops-com">Christian</a>) und ein paar <a href="http://theappleblog.com/2009/08/11/five-ways-to-become-a-mac-minimalist/">Änderungen an meinem Desktop</a> bietet man der alltäglichen Arbeit schon einen <a rel="lightbox" href="http://www.marctv.de/media/bildschirmfoto.png">viel aufgeräumteren Rahmen</a>. Danach konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen durch mein Blog zu surfen und alle überflüssigen Dinge zu entfernen wie z.B. Datums- und Zeitangaben so wie unnötige Linien und Blöcke.</p>
<p>Man ist nicht durch irgendwelche Dinge abgelenkt und kann sich voll auf eine Sache konzentrieren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7284" title="shirt" src="http://www.marctv.de/media/shirt.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Wobei ich Beistand in Form meiner Freundin benötigte war das Entsorgen meiner T-Shirts. Mich von meinem . <a href="http://www.marctv.de/blog/2005/06/03/das_mmorpg_anarchy_online/">Blue Assassins-T-Shirt</a> zu trennen ist so ungefähr so wie ein Hattori Hanzō Schwert zu versetzten. Deswegen muss ein objektives Auge darüber urteilen, welche Shirts noch einigemaßen gut aussehen und welche man höchstens noch als Lappen benutzten kann. <strong>Im Endeffekt musste die Hälfte meiner T-Shirts gehen</strong>. Gleiches gilt für Unterwäsche, alte Handtücher und kaputte Hosen.</p>
<p>Ergebnis: Viel mehr Platz im Kleiderschrank bei dem das Zusammenlegen der Klamotten mehr Spaß macht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7287" title="chaos" src="http://www.marctv.de/media/chaos.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Der Ursprung bzw. der Grund für so ein Handeln ist bei mir schnell gefunden: <strong>Mein Leben ist komplexer geworden</strong>. Der Sprung vom Studenten hin zu einer Person mit mehr Verantwortung in praktisch allen Lebenslagen hat mich Sicherheit dazu beigetragen, dass ich mir nicht nur Wünsche mein Leben sei einfacher sondern auch überschaubarer. Ich habe gemerkt, dass ich mit weniger Gewicht an meinen Füssen flexibler auf Veränderungen oder Probleme reagieren kann. Das ist wahrscheinlich auch eine Phase, die jeder Mensch unterschiedlich stark durchmacht. In der letzten Zeit habe ich durch Umzüge das Inventar anderer Wohnungen gesehen inkl. der Dinge, die man normalerweise nicht sieht. Dann habe ich überlegt, welche Dinge ich <em>wirklich</em> zum Leben brauche &#8211; und herausgefunden, dass ich eigentlich mit verdammt wenig auskomme. Da ich <a href="http://www.marctv.de/blog/2008/01/08/experiment_verzicht_auf_fleisch/">meine Ernährung</a> auch etwas umgestellt und entschlackt habe war eine Ausweitung der Entschlackung auf andere Bereiche meines Lebens der konsequente nächste Schritt. <strong>Nachteil der Verschlichterung ist auch eine gewisse Einbusse von Persönlichkeit. </strong>Die Dinge, die man real oder virtuell im Laufe der Zeit an anhäuft machen einen Menschen auch aus. Eine weiße, kahle Wand sagt eben unter Umständen weniger über die Wohnung und somit über die Person aus als ein ganz bestimmtes Bild. Und wenn erstmal etwas weggeworfen oder verkauft wurde, dann ist es auch unwiederbringlich und für immer weg. Das kann manchmal auch etwas Trauriges an sich haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7288" title="new" src="http://www.marctv.de/media/new.png" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p><strong>Letztendlich aber bedeutet eine solchen &#8220;Reinwaschung&#8221; auch einen Neuanfang. </strong>Dinge, die geblieben sind, haben eine höhere Bedeutung als vorher. Ein ganz bestimmtes kleineres Bild an einer sonst weißen Wand gewinnt an Bedeutung und man kann die leeren Regale behutsam mit neuen Dingen füllen. In meinem Fall wird das aber schwierig weil ein kompletter Schrank gleich mitentsorgt wurde.</p>
<p>Ich bin übrigens wenig erstaunt, dass ich bei einem <a href="http://www1.manager-magazin.de/active/karrierechk/fcgi/karrierechk-356659.fcgi">Simplify-Test</a> annähernd die volle Punktezahl hatte.</p>
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		<title>Deichkind in Müll</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2010/02/27/deichkind-in-muell/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 17:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Deichkind]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben ersten Charterfolg mit »Bon Voyage« folgte dann später mit »Limit« ein musikalischer Wechsel hin zu einem Mix aus Elektromusik und Hip-Hop. Bekannt sind die Görn aus Hamburg-Bergedorf aber mittlerweile für ihre abgedrehten Konzerte zu den mit der Musik zu ihren beiden letzten Alben Aufstand im Schlaraffenland und Arbeit Nervt. Nun haben die Deichkinds mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6962" title="Deichkind in Müll" src="http://www.marctv.de/media/deichkind_in_muell.jpg" alt="" width="460" height="200" /></p>
<p>Neben ersten Charterfolg mit <em>»<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1meTmBNi20U#t=0m08s">Bon Voyage</a>« </em>folgte dann später mit »<a href="http://www.youtube.com/watch?v=uUbOqPpzo7Q">Limit</a>« ein musikalischer Wechsel hin zu einem Mix aus Elektromusik und Hip-Hop. Bekannt sind die Görn aus Hamburg-Bergedorf aber mittlerweile für ihre abgedrehten Konzerte zu den mit der Musik zu ihren beiden letzten Alben <em>Aufstand im Schlaraffenland</em> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ytm4XaRUuiE">Arbeit Nervt</a>. Nun haben die Deichkinds mit <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=516665">Deichkind in Müll</a> in Hamburg eine sog. Diskurs-Operette u.a. zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ted_Gaier">Ted Gaier</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pheline_Roggan">Pheline Roggan</a> auf die Bühne gebracht &#8211; und ich war dort.</p>
<p><span id="more-6961"></span><br />
<img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6994" title="Pyramidheads" src="http://www.marctv.de/media/26022010394.jpg" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Der Anfang war noch relativ normal. <em>Bild: <a href="http://www.twitter.com/simplyolli">simplyolli</a></em></p>
<p>Schon beim Reinkommen fiel die spezielle Anordnung der Sitzplätze auf. Links und rechts zwei kleine Tribünen jeweils auf das Geschehen auf der Bühne ausgerichtet. Vor der Bühne steht auf einem Podium ein Tisch mit Stühlen für die Band. Dann folgt eine relativ große Tribüne bei der wir immerhin in Reihe 5 gesessen haben. Davor tummelten sich noch einige Gäste die sich zum Teil wie bei Deichkind-Konzerten üblich verkleidet hatten. Das Publikum war angenehm gemischt. Nur die Leute vor der Bühne bestanden hauptsächlich aus angetrunkenen Jugendlichen während auf der Tribüne tatsächlich das gefühlte Alter bei 25 aufwärts bis 50 ging.</p>
<p>Wenn man so wie <a href="http://www.flickr.com/photos/marctv/4182241483/in/photostream/">wir im Dezember 2009</a> auf einem der berüchtigten Deichkind-Konzerte gewesen ist, dann hat man schon eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber einem solchen Event: Es kann dort nämlich schlicht <em>alles</em> passieren. So kann es passieren, dann man später <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gvavMIAGxLM#t=0m34s">gebiert  und gefedert</a> nach Hause gehen darf. Und so fing auch die Operette so an wie die letzten Konzerte: Hinter einem weißen Tuch sieht man die mit <a href="http://www.spreeblick.com/2009/12/02/popgun-64-deichkind-auf-finaler-tour/">bunten LEDs bestückten Pyramidenhelme</a> der vier Bandmitglieder leuchten während sich das Anfangssample aus »Arbeit Nervt« immer wiederholt um mehr und mehr Spannung aufzubauen. Doch diesmal entlud sich die Energie nach einigen Minuten nicht mit dem Start des Songs mit dem damit verbunden Lichtermeer. Stattdessen legte der herabgefallene Vorhang den verlassenen und überall mit Müll beklebten Bühnenaufbau frei. Die  Hüpfburgen fielen allmählich sich zusammen fielen während die Musik immer langsamer wurde. Elektronischer Lärm. Stille.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6970" title="aufstand" src="http://www.marctv.de/media/aufstand.jpg" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Diese Szene der Performance hatte absichtlich keinen Ton</p>
<p>Dann folgt eine Szene, bei der eine mit den Mülltütenkostümen bekleidete Gruppe von Akteuren wie in wie in Zeitlupe zu einer verstörenden Elektromusik die Yippie Yippie Yeah-Fahne auf die Rampe der Bühne hochhievten. &#8220;Die Remmidemmi-Fahne erinnert Ted Gaier an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Eug%C3%A8ne_Delacroix_-_La_libert%C3%A9_guidant_le_peuple.jpg">Eugène Delacroix` Gemälde der Französischen Revolution</a>&#8220;. (<a href="http://www1.ndr.de/kultur/musik/deichkind122.html"><em>vgl. ndr.de</em></a>) Während dessen verrenkte sich eine <a href="http://www.electronicbeats.de/2010/02/deichkind-in-mull/">Darstellerin in dem Schlauchboot und steckte die Tiermasken auf Arme und Beine</a> während sie selber kopfüber im Gummiboot lag.</p>
<p>Danach kam dann Ferris MC mit einem Schiedsrichter-Hochstuhl auf die Bühne. Ferris ist seit 2008 Mitglied der Band und ehemals einer der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sQ6hHIAkF4U">fertigsten Typen im Musikbusiness</a>. Es folgte ein guter aber auswendig gelernter Text darüber, was Kritiker im Vorfeld denken könnte, was Deichkind mit ihrem Stück aussagen würde. Verpackt war die Ansprache in ein Gewand aus hochgestochenem Deutsch. Der Inhalt war im Prinzip auch absolut korrekt aber durch der Umstand, wie und vor allem von wem es vorgetragen wurde, war schon wirklich sehr witzig &#8211; und auch irgendwie selbstironisch. Das die Jungs ziemlich schräg aber sympathisch sind, haben sie mir damals schon mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r8J4DF4yulQ">Bau der Zitze</a> bewiesen.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-7010" title="Deichkind in Müll Proben" src="http://www.marctv.de/media/deichkind_muell_probne.jpg" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Bild von den Proben zu Deichkind in Müll &#8211; <em>Bild: <a href="http://twitpic.com/14qfxw">kloeterklikke</a></em></p>
<p>Als nächstes kamen Philipp und Porky auf die Bühne &#8211; und zwar wie im <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,680215,00.html">Spiegel-Interview</a> angekündigt völlig nackt. Natürlich haben sie Kleidung angehabt.  Mit nackt ist ihre private Alltagskleidung gemeint. Man kann sich schon vorstellen, dass man sich von dem was normalerweise bei Deichkind auf der Bühne passiert irgendwie im Kopf distanzieren muss. Dies klappt wohl am einfachsten durch eine sprichwörtliche zweite Haut in die man schlüpft. Nach etwas Rumalberei über eine alternative Eröffnung des Stücks kam man dann zu der sog. <em>Bandaufstellung</em>. Das lehnte sich an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung">Familienaufstellung</a>, »<em>eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung«</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung">wikipedia</a>) an. Die Szene sollte meiner Meinung die Rolle von Ferris MC als neues Bandmitglied und die Verarbeitung des  plötzlichen Todes  des Anfang 2009  verstorbenen <a href="http://www.focus.de/kultur/musik/deichkind-sebastian-hackert-mit-32-gestorben_aid_374303.html">Sebastian Hackert</a> innerhalb der Band verdeutlichen. <em>Sebi </em>war maßgeblich für den einzigartigen Sound von Deichkind verantwortlich. Und nicht etwa <a href="http://www.djphono.de/presse/info.php">DJ Phono</a>. Der hat sich in erster Linie den Bühnenaufbau ausgedacht und läuft unter »Tour DJ«. Auf <a href="http://www.djphono.de/presse/info.php">seiner Webseite</a> steht sogar:</p>
<blockquote class="bigpicture" style="font-size: 18px;"><p>Obwohl die Mitgliedschaft in der Formation Deichkind einen anderen Menschen aus ihm gemacht hat, darf man DJ Phono nicht mit Deichkind verwechseln. Er produziert keine Musik für Deichkind und spielt sie auch nicht in  seinem dj set, denn sie gefällt ihm nicht.</p></blockquote>
<p>Anschließend wurde dann »Luftbahn« performt in dem alle am Tisch sitzen geblieben sind. Ein irgendwie ergreifender Moment.</p>
<p>Ein weiteres Highlight war die geräuschlose Performance des Songs »Aufstand im Schlaraffenland« bei dem nicht ein Ton aus den Lautsprechern drang. Bei dem Lied »23 Dohlen« wurde uns als Zuschauer kurzerhand ein sprichwörtlicher Blick hinter die Kulissen gewährt: Die Bühne wurde umgedreht und wir konnten sehen, wie die Akteure auf ihren Einsatz warten. Dabei wurden die Gedanken der Menschen auf der Bühne über die Lautsprecher für den Zuschauer hörbar gemacht. Und wer sich fragt, wie die reichen Eltern wohl reagieren, wenn die Tochter ihre Party auf Facebook ankündigt und die Wohnung verwüstet wird, fand dazu die Antwort an diesem Abend. Einzig der Regenschirmtanz zu »Papillon« von DJ Phono war ein wenig langatmig und irgendwie habe den Punkt der Vorstellung wohl auch nicht verstanden. Sehr schön fand ich den Auftritt von <a href="http://www.friedrichliechtenstein.de/">Friedrich Liechtenstein</a>. Er hat nicht nur ein paar Störenfriede vor der Bühne hart aber sympathisch zurecht gewiesen. Auch die Wirkung des Songs <em>Hört ihr die Signale</em> von Frauen vorgetragen ist irgendwie befremdlich und wurde später auch thematisiert als es darum ging, ob Deichkind auch mit einer Frauenbesetzung funktionieren würde. Auch die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kXD6Gtinvbc#t=3m25s">Kraftwerk</a>-Parodie zu »Ich und mein Computer« hat man von den Konzerten direkt übernommen aber funktionierte auch hier.</p>
<p>Weiterhin wartete noch eine leider defekte Bierdusche in einer Telefonzelle auf ein paar Gäste und eine gefakte Abstimmung mit Knopf an den Sitzen, ob »Arbeit nervt« denn vom Publikum als Kritik an Hartz IV-Empfängern verstanden würde. Auch die <a href="https://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dFdxZFpOTnNqTVl1TGVsNFpJbl9sUmc6MA">Umfrage auf der Homepage zum Thema Deichkind</a> wurde ausgewertet. Das natürlich gefälschte Ergebnis von 66% für »ja« löste bei der Band so viel gespielten Ärger aus, dass eine Kralle an der Decke der Halle Müllsäcke auf das stehende Publikum vor der Bühne fallen ließ.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6988" title="deichkind_wallpaper_cutr" src="http://www.marctv.de/media/deichkind_wallpaper_cutr.jpg" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">So sahen die Deichkinds während der Operette definitiv nicht aus</p>
<p>Am Ende zogen sich Porky und Philipp ihre Neon-Müllsack-Kostüme an und legten die Bühnenschminke auf. Die Botschaft ist klar: Wir haben uns für euch ausgezogen und nun ziehen wir uns wieder an.</p>
<p>Mir persönlich kam das das Event wie ein Remix der Bühnenshow vor. Und genau da liegt auch der Knackpunkt. Ich vermute, dass man einen deutlich schwierigeren Zugang zu dem »Stück« hat, wenn man nicht das Original kennt. Denn dann versteht man nicht unbedingt, dass man sich hier sehr stark selbst reflektiert hat &#8211; und man selber als Zuschauer auch ins Grübeln kommt warum man ein paar Monate zuvor in der tobenden Menge so viel Spaß hatte. Vielleicht haben es ein paar Jugendliche auf den Punkt gebracht, die vor  der Halle von den Akteuren interviewt wurden: »Klar, wir saufen alle  natürlich nur den ganzen Tag und haben keinen Bock auf Arbeit.« Den  Nachsatz »Das war natürlich ironisch gemeint!« war dabei schon  überflüssig. Und auch wenn es gut verpackte Sozialkritik mit oder diesmal ohne Partyoutfit ist, so macht es dennoch alles riesig Spaß. Egal ob Konzert oder »Diskurs-Operette«.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6964" title="deichkind_in_muell_karte" src="http://www.marctv.de/media/deichkind_in_muell_karte.jpg" alt="" width="620" height="270" /></p>
<p>Am Ende war es ein sehr persönlicher Abend zusammen mit der Band. Für mich eine schöne intelligente Erweiterung der Konzerte und meiner Meinung nach hat der offene Diskurs auch funktioniert. Ich hätte mir noch »Show&#8217;n Shine<em>«</em> gewünscht weil ich gehofft hatte, dass die Elemente aus dem Video, welches vor den Konzerten manchmal gespielt wird, schön in das Stück gepasst hätten. Aber auch so hat es sich absolut gelohnt und hat mir gezeigt, dass mehr hinter Deichkind und den Leuten dahinter steckt als man vielleicht zuerst denken könnte.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="https://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dFdxZFpOTnNqTVl1TGVsNFpJbl9sUmc6MA">Umfrage zum Thema Deichkind</a> &#8211; deichkind.de</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/%5Cdeichkind-ist-wie-eine-toilette%5C/">Deichkind ist wie eine Toilette</a>&#8221; &#8211; taz.de</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,680215,00.html">Wir geben Müll eine neue Bedeutung</a>&#8221; &#8211; spiegel.de</li>
<li><a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=516665">Karten für Deichkind im Müll</a> &#8211; kampnagel.de</li>
<li><a href="http://www1.ndr.de/kultur/musik/deichkind122.html">Megalomani im Müll</a> &#8211; ndr.de</li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/dada-unter-der-gin-tonic-dusche/">Dada unter der Gin Tonic Dusche</a> &#8211; taz.de</li>
</ul>
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		<title>Luzern in der Schweiz</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2009/11/30/luzern-in-der-schweiz/</link>
		<comments>http://www.marctv.de/blog/2009/11/30/luzern-in-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Marc verreist]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammen mit meiner Freundin Olga habe ich ihre Schwester in der Schweiz besucht. Wandern, Käsefondue und lange Spaziergänge durch die Natur standen auf dem Programm. Und da meine nicht-digitalen Beiträge hier im Blog in der letzten Zeit viel zu kurz gekommen sind, wird es mal wieder Zeit für zusammenfassenden Artikel über meinen letzten Urlaubsort. Unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5240" title="Luzern" src="http://www.marctv.de/media/luzern.jpg" alt="Luzern" width="460" height="200" /></p>
<p>Zusammen mit meiner Freundin Olga habe ich ihre Schwester in der Schweiz besucht. Wandern, Käsefondue und lange Spaziergänge durch die Natur standen auf dem Programm. Und da meine <a href="http://www.marctv.de/blog/category/leben/">nicht-digitalen Beiträge</a> hier im Blog in der letzten Zeit viel zu kurz gekommen sind, wird es mal wieder Zeit für zusammenfassenden Artikel über meinen letzten Urlaubsort.</p>
<p><span id="more-5238"></span></p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-5248" title="Bergwandern auf dem Pilatus in Luzern" src="http://www.marctv.de/media/luzern_pilatus_wandern.jpg" alt="Bergwandern auf dem Pilatus in Luzern" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Unsere Bergwanderroute auf dem Pilatus in Google Earth</p>
<p>Ich bin wirklich kein großer Freund vom Spaziergang in der freien Natur und schon gar nicht vom Wandern. Normalerweise mache ich das nämlich vorzugsweise nur durch <a href="http://www.marctv.de/blog/2007/11/06/the_elder_scrolls_4_oblivion_xbox360/">Tamriel</a>. Letztendlich hat mich Olga dann aber sogar zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergwandern">Bergwandern</a> bekommen. Zu meinem großen Erstaunen hat es mir sogar wirklich (und das sage ich nicht weil Olga vielleicht mit liest) Spaß gemacht. Wir haben sogar innerhalb von 3 Stunden 1000m in der Höhe beim Bergwandern auf dem <a href="http://maps.google.com/maps/place?cid=3159389580695279561&amp;q=Pilatus%2BBerg%2BLuzern">Berg Pilatus</a> überwunden.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-5250" title="Luzern" src="http://www.marctv.de/media/luzern2.jpg" alt="Luzern" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Luzern ist eine schöne &#8211; aber auch sehr teure Stadt</p>
<p>Ich weiß nicht ob Luzern für die Schweizer nun besonders teuer gewesen ist aber wir haben die meisten Dinge dort als viel zu teuer empfunden. So war in Luzern keine Pizza für unter SFr. 19,– zu bekommen was umgerechnet ungefähr 13 EUR entspricht. Was man aber den Restaurants dort zu Gute halten muss: Die Speisen waren durchweg Schoggi über das belegte Baguette bis hin zum Käsefondue aus hochwertigen Zutaten gefertigt. Somit wusste man bei allen Speisen wenigstens, dass man eine gewisse Qualität für sein Geld bekommt. Was uns auch aufgefallen ist, waren die Plakate zur <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/schweiz-minarett-referendum">Debatte um das Minarett-Verbot</a>.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-5252" title="Steintuerme" src="http://www.marctv.de/media/steintum.jpg" alt="Steintuerme" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Diese <a href="http://www.steinturm.de/">Steintürme</a> fand ich wirklich beeindruckend</p>
<p>Für mich war das ein wirklich entspannender Urlaub der auch mal erfrischend anders als <a href="http://www.marctv.de/blog/tag/marc-verreist/">meine bisherigen Reiseziele</a> gewesen ist. Das nächste Mal möchte ich aber mal wieder da hin wo es deutlich wärmer ist &#8211; und nicht so teuer wie in Luzern.</p>
<p><a class="youtube flashvideo big" href="http://www.youtube.com/watch?v=n6h8sWAEvbw">Impressionen aus Luzern</a></p>
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		<title>The Hillsong Church Cult</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2009/07/06/the-hillsong-church-cult/</link>
		<comments>http://www.marctv.de/blog/2009/07/06/the-hillsong-church-cult/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 16:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Marc nervt]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[While paying my girlfriend a visit in London, I came along the so-called &#8220;Hillsong Church&#8221; to one of their regular services at the Dominion Theatre. Though I don&#8217;t believe in the supernatural, I thought it to be a good idea to please the person who invited me. However, I was not ready for what awaited [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4406" title="Hillsong beamer installation in london 2009" src="http://www.marctv.de/media/hillsong_teaser.jpg" alt="Hillsong beamer installation in london 2009" width="460" height="200" /></p>
<p>While paying my girlfriend a visit in London, I came along the so-called &#8220;Hillsong Church&#8221; to one of their regular services at the <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;msa=0&amp;msid=113310618514663062886.00044dd8f4a6a8cd35cb8&amp;ll=51.515366,-0.16016&amp;spn=0.063454,0.143337&amp;z=13">Dominion Theatre</a>. Though I don&#8217;t believe in the supernatural, I thought it to be a good idea to please the person who invited me. However, I was not ready for what awaited me beyond the door of the big musical theatre, as it closed behind me and behind hundreds of others. To make a long story short: I think this &#8220;church&#8221; is more like a cult and may be extremely dangerous for simple-minded people.</p>
<p><span id="more-4399"></span></p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-4407" title="service, concert or brainwashing deluxe?" src="http://www.marctv.de/media/hillsong_big.jpg" alt="service, concert or brainwashing deluxe?" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">Service, Concert or Brainwashing deluxe? &#8211; source: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillsong_Church">wikipedia</a></p>
<p>The hall was pitch black when suddenly the lights and a projector with lyrics went on and 12 people came on stage and sang for about 20 minutes. They sang songs like &#8220;<a href="http://www.lyrics.com/lyrics/hillsong/arms-open-wide-t-17006752.html">Arms Open Wide</a>&#8220;, with passages like: &#8220;<em>My whole life is Yours, I give it all, surrendered to Your name and forever I will pray. </em>&#8220;It was more like a concert than a<em> </em>service, and everybody stood up and cheered. You get the idea if you have a look at the image above. Until this point I was shocked because of the whole topic and the message which the lyrics transported but it was OK. The real shock awaited me after that.</p>
<p><a class="youtube flashvideo big hq" href="http://www.youtube.com/watch?v=cshFBENsrLo">Hillsong Church service in London 2009 &#8211; Source: my cell phone</a></p>
<p>Some guy who looked a bit like a plump version of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs">Apple&#8217;s CEO Steve Jobs</a> entered the stage and told the thrilled audience of his visions and that everything positive that happened in their lives was the will of God. It was rhetorically impressive because he used the word &#8220;imagine&#8221; at the beginning of every sentence he spoke and a piano and an electric guitar were playing silently in the background to give his speech even more power. &#8220;<em>Imagine we could fill the O2 arena next year. Imagine every one of us (Hillsong members) could get five more people into Hillsong. Imagine <a href="http://www.smh.com.au/news/national/hillsongs-beauty-gospel/2008/07/25/1216492732905.html?page=fullpage">we would visit the schools and talk to the children</a>&#8230;</em>&#8221; At that moment I really became angry. They want to go to the schools and to teach their opinions to helpless children? I hope this is not permitted by the law and hopefully I will have the chance to send my children to a school where they only have education in ethics and philosophy rather than religion.</p>
<p>It was a hard time for me up this point because every time the audience was urged to stand up and pray, I sat down. This sounds easier than it actually is because if hundreds of people are standing and you are the only one in the crowd who doesn&#8217;t follow the rest of the group, it is an unpleasant feeling to say the least. Then after a prayer the collection bags were handed out. I even saw some people who gave away their credit card number and the permission for a certain amount of money to be withdrawn from the bank.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-4436" title="hillsong_sydney" src="http://www.marctv.de/media/hillsong_sydney.jpg" alt="hillsong_sydney" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">A regular weekly Hillsong Church service in Sydney &#8211; source: <a href="http://www.harmelings.com/photo.htm">harmelings.com</a></p>
<p>After that, I started to take pictures and a video in order to have proof of what I had seen and experienced. After the &#8220;service&#8221;, many people asked me what I thought about the event. At first I tried to avoid unpleasant questions with answers like &#8220;It was interesting but I don&#8217;t believe in things like that.&#8221; Later we went to a pub where we were met up with some guys from the Hillsong Church and some people who only were visitors like myself. After a few glasses of Guinness I had to ask: &#8220;<em>Where is the difference between Hillsong, Jehovas Witnesses and Scientology and Christianity in general? Haven&#8217;t you watched movies about indoctrination</em>? &#8221; The answer was that &#8220;Hillsong does help the poor in the third world and that the money is used to make services like the one I saw possible and to get more and more people even closer to the love of Jesus and God&#8221;. In my opinion this is also true for the Jehovas Witnesses. <a href="http://www.watchtower.org/e/20051108/diagram_01.htm">They claim to support the third world with their money</a> and everyone knows that they collect money from their members to make their church bigger and even more powerful in order to &#8220;save&#8221; people. In fact, there is no real difference when it comes to the concept of a sect or cult. This <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hillsong">Hillsong Church</a> is a huge empire with over 21.000 members worldwide and is <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hillsong#Criticism_and_controversy">criticized from many different directions</a> including the media and politicians. Their methods are similar and other groups like <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ten_Sing">TEN SING</a> are even more popular here in Germany and may be considered equally dangerous. As far as I know at least they do not try to collect money.</p>
<p><a class="youtube flashvideo big hq" href="http://www.youtube.com/watch?v=xEAWPcbTw8k">Famous Hill$ong Church Parody on YouTube</a></p>
<p>I am an atheist and believe in nothing but the pursuit of wisdom and knowledge which is, in my opinion, the task of science. For me, religion is the cessation of thinking. I wrote a quite complete article in german language called <a href="http://www.marctv.de/blog/2006/12/14/forschen_vs_glauben/">Forschen VS Glauben</a> (<em>engl. research vs. faith</em>) and made the &#8220;steep thesis&#8221; (<em>ger. steile These ;-) ) </em>that everyone who visited a university should be clever enough to not believe in mystic tales like the creation myth or the concept of god.  Before I went to the Hillsong service, I thought that things like that exist only in music videos like <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ugZq9hiuCJo">Genesis &#8211; Jesus he knows me</a>. What bothers me the most is that I had not founded a cult by myself. I mean, it should be easy to get some followers and to make people believe in something like the <a href="http://www.venganza.org/">Flying Spaghetti Monster</a> with simple answers to the complex questions of life. Everything good that is happing to my church members would be because of healthly living and everything bad comes from the <a href="http://www.venganza.org/">Flying Spaghetti Monster</a>. Piece of cake. But to be honest I would be satisfied if <a href="http://www.atheistbus.org.uk/bus-photos/">busses like this</a> would be driving around more often.</p>
<p><a class="youtube flashvideo big hq" href="http://www.youtube.com/watch?v=Xfqht0LEOWQ">Finally we have proof!</a></p>
<p><a href="http://www.venganza.org/"> </a></p>
<h3>related links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,22114749-25132,00.html">theAustralian.news.com.au &#8211; Hillsong success no miracle</a></li>
<li><a href="http://podblack.com/?p=666">podblack.com &#8211; Hillsong’s ‘Shine’ Has Dark Side For Girls</a></li>
<li><a href="http://www.rickross.com/groups/hillsong.html">rickross.com &#8211; More Information about Hillsong Church</a></li>
<li><a href="http://hillsong.com/">hillsong.com &#8211; official website</a></li>
<li><a href="http://www.marctv.de/blog/2006/12/14/forschen_vs_glauben/">MarcTV.de &#8211; Glauben VS. Forschen</a> (german language)</li>
</ul>
<p>Finally I would like to thank <a href="http://www.liron.de/">Liron</a>. She was so kind to help me out with grammar and spellchecking!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Masterarbeit</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2009/05/20/strukturwandel-journalistischen-publizierens/</link>
		<comments>http://www.marctv.de/blog/2009/05/20/strukturwandel-journalistischen-publizierens/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 16:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Marc studiert]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[UniBi]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meinem Abschluss in Bachelor of Science in Medieninformatik stand der Master in Interdisziplinärer Medienwissenschaft an. Meine Masterarbeit hatte das Thema &#8220;Strukturwandel des journalistischen Publizierens&#8221; mit dem Untertitel &#8220;Was Onlinezeitungen und Weblogs voneinander  lernen können&#8220;. Diese theoretische Arbeit hatte einen großen Praxisteil in Form des Weblogs marctv.de und ist in Zusammenarbeit mit ZEIT Online entstanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3807" title="Master Thesis" src="http://www.marctv.de/media/ma_thesis.jpg" alt="Master Thesis" width="460" height="200" /></p>
<p>Nach meinem Abschluss in <a href="http://www.marctv.de/blog/2006/03/26/bachelor_of_science/">Bachelor of Science in Medieninformatik</a> stand der Master in <a href="http://www.uni-bielefeld.de/medienwissenschaft">Interdisziplinärer Medienwissenschaft</a> an. Meine Masterarbeit hatte das Thema &#8220;<em>Strukturwandel des journalistischen Publizierens</em>&#8221; mit dem Untertitel &#8220;<em>Was Onlinezeitungen und </em><em>Weblogs</em><em> voneinander  </em><em>lernen können</em>&#8220;. Diese theoretische Arbeit hatte einen großen Praxisteil in Form des Weblogs <a href="http://marctv.de">marctv.de</a> und ist in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.zeit.de">ZEIT Online</a> entstanden wo nun auch arbeite. Geschrieben habe ich die Masterarbeit ausschließlich in <a href="http://www.marctv.de/blog/2006/10/28/word_und_excel_online/">Google Text &amp; Tabellen</a>. Um es kurz zu machen: Bestanden und das 2. Studium ist auch vorbei.</p>
<p><span id="more-3674"></span></p>
<div class="bigpicture"><img class="alignnone size-full wp-image-3694" title="Masterarbeit: Strukturwandel des journalistischen Publizierens" src="http://www.marctv.de/media/master_teaser3.jpg" alt="Masterarbeit: Strukturwandel des journalistischen Publizierens" width="620" height="270" /></div>
<p>Dies hatte den ernormen Vorteil, dass ich immer und überall dank der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7cyHYEfpRVA">Offline-Funktion von Google Text und Tabellen</a> schreiben und eine enorm mächtige Versionierung nutzen konnte. Auch Fussnoten und Formatvorlagen unterstützt Google absolut ausreichend.  Außerdem konnte die Person, welche die Arbeit auf Fehler und schlechte Formulierungen hin korrigiert hat direkt an dem Dokument arbeiten, während ich geschrieben habe. Sogar einer der Prüfer konnte im laufenden Prozess so immer auf eine aktuelle Version zugreifen.  </p>
<p><a class="youtube flashvideo big" href="http://www.youtube.com/watch?v=0Z0N8DFJlj4">Intro Masterarbeit Präsentation &#8220;Strukturwandel des journalistischen Publizierens&#8221;</a> </p>
<p>Zum Schluss habe ich mit OpenOffice Draw noch die Grafiken angefertigt und die letzten gestalterischen Eingriffe für den Druck in OpenOffice Writer vorgenommen um später dann direkt ein PDF geschrieben, das gedruckt werden konnte. Diesen Workflow kann ich jedem empfehlen, der seine Abschlussarbeit schreibt. Besonders wenn man mit jemandem zusammen schreiben sollte, ist dieser Weg sicherlich unbezahlbar einfach und spart einige Nerven.  Das Ergebnis der Arbeit und des Kolloquiums am 11. Mai 2009 deckt sich mit der Note meiner <a href="http://www.marctv.de/blog/2006/02/01/bachelorarbeit_speculars_3d/">Bachelorarbeit Speculars 3D</a>. Dementsprechend bin ich sehr zufrieden. Nun bin ich erstmal sehr froh, dass die Zeit vorbei ist, in der ich 2 Stunden vor Beginn der Arbeitszeit im Büro meines derzeitigen Arbeitgebers sein musste, damit ich noch genug Konzentrationsreserven hatte. Nebenbei habe ich dann als Kontrastprogramm abends <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/01/17/completed-act-5-on-insane/">mit Lukas ein paar Aliens auf höchstem Schwierigkeitsgrad den Kopf weggeballert</a>. Ein ausführlicher Beitrag als Rückblick zu meiner gesamten Studienzeit folgt. Nun bin ich erstmal sehr glücklich und es geht weiter. Vielen Dank nochmal an all die lieben Menschen, die mir dabei geholfen haben! Allen voran mein Zweitprüfer, Chef und nicht zuletzt Freund <a href="http://anmutunddemut.de/">Benjamin Birkenhake</a>, der mein Leben im letzten Jahr sehr stark zum positiven beeinflusst hat. Auch dem Erstprüfer Prof. Klaus-Ove Kahrmann gebührt mein Dank für all die Unterstützung meiner Arbeit in den letzten Jahren. Auch meinem Kollegen <a href="http://codecandies.de">Nico Brünjes</a> möchte ich danken. Ohne ihn und sein Blog hätte ich nicht gewusst, wie MarcTV.de heute aussehen würde. Auch Ron Drongowski und den anderen Kollegen bei ZEIT Online vielen lieben Dank für die tatlräftige körperliche und geistige Unterstützung. Nicht zuletzt möchte ich auch dem Journalisten <a href="http://mokratie.de/">Moritz Zielenkewitz</a> für die Korrektur und Überarbeitung meiner Ergüsse danken! Ohne ihn würde sich die Arbeit nicht so lesen wie sie es letztendlich tut. Und vielen Dank auch an meine Famlie in Halle/Westfalen die leider viel zu wenig von mir gehört hat in den letzten Monaten.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.marctv.de/download/AUSZUG_Strukturwandel_journalistischen_Publizierens.pdf">6 seitiger Auszug aus der Masterarbeit als PDF</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>London Easter Holiday 2009</title>
		<link>http://www.marctv.de/blog/2009/04/13/london-easter-holiday-2009/</link>
		<comments>http://www.marctv.de/blog/2009/04/13/london-easter-holiday-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 14:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Marc verreist]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[The main reason for our short trip to London had nothing to do with a vacation: my girlfriend Olga is looking out for a room in the main capital city of the UK. But then we met the nice hotel manager of our Woodville Guest House who personally helped us with the organization of the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3446" title="Piccadilly Circus London" src="http://www.marctv.de/media/piccadilly_circus.jpg" alt="Piccadilly Circus London" width="460" height="200" /></p>
<p>The main reason for our short trip to London had nothing to do with a vacation: my girlfriend Olga is looking out for a room in the main capital city of the UK. But then we met the nice hotel manager of our <a href="http://www.booking.com/hotel/gb/woodville-london.de.html">Woodville Guest House</a> who personally helped us with the organization of the difficult task to find a cheap place to stay for approximately 4 months. And last but not least he introduced us to the nightlife of this beautiful city.</p>
<p><span id="more-3443"></span></p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-3465" title="A must-have: Fish &amp; Chips" src="http://www.marctv.de/media/towerbridge.jpg" alt="A must-have: Fish &amp; Chips" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/30_St_Mary_Axe">Easteregg-shaped Building</a> in London with the Tower Bridge in the foreground</p>
<p>The first thing I realized about  London was the many different cultures. Many more different nationalities than I have ever seen here in Hamburg. The interesting side-effect is that I heard only a few times a real english accent without grammar mistakes. I did not talk lots of english in the past months and so this circumstance was quite pleasing for me. We met a lot of very kind people on our short trip with only a  few exceptions. But on top of these nice people was the manager our hotel: Usman <em>Sunny</em> B. He made our exiting trip much easier and made the big city feel a lot more like home. This wasn&#8217;t for sure the last time met each other, my friend.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-3458" title="a fresh guinness beer in a pub in Ilford/ London" src="http://www.marctv.de/media/guinness_beer.jpg" alt="a fresh guinness beer in a pub in Ilford/ London" width="620" height="270" /></p>
<p class="pictext">A fresh guinness beer in a pub in Ilford/ London</p>
<p>Why is the currency still measured in Pound £ and not in Euro €? This makes a trip like this more difficult than it has to be. And if you ever plan a trip to London please consider the following: The Stansted Airport is far away from the center of the city. This means that you have to travel by train or by bus. In this case you will reach <a href="http://maps.google.com/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=London+Stansted+Airport,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&amp;daddr=LONDON+LIVERPOOL+STREET&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;mra=ls&amp;sll=51.517568,-0.083004&amp;sspn=0.010722,0.020664&amp;ie=UTF8&amp;z=10&amp;lci=transit">Liverpool Street Mainstation</a> within 45 minutes. The problem is: normally your hotel will not be in the central of London but somewhere at the outer border. This means you have to travel by bus or train <em>again.</em> This will cost you a good amount of money and time. Especially at 2 o&#8217;clock in the morning in the rainy mist of the city. So please take my advice: use a cab. You spent only £30 for the distance between Stansted Airport and Ilford and this ride only takes 30 minutes of your time. This means more time for you to enjoy a Guinness with Fish &amp; Chips in one the pubs. And for stupid short videos like this one here.</p>
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		<title>Christians Trip nach Kanada</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute passierte etwas Wundersames: Ein rechteckiges Stück bunte Pappe lag in meiner Wohnung den wohl jemand durch die Belüftungsklappe meiner Wohnungstür geschoben hat. Auf der Rückseite klebte ein regelmäßig gezacktes quadratischer Fetzen Papier mit einem Stempel drauf. Und dann wurde es richtig wundersam: Jemand hat sich die Mühe gemacht und viele kleine Striche auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2542" title="Komisches Stück Pappe" src="http://www.marctv.de/media/christian_newyork.jpg" alt="" width="460" height="200" /></p>
<p>Heute passierte etwas Wundersames: Ein rechteckiges Stück bunte Pappe lag in meiner Wohnung den wohl jemand durch die <a rel="lightbox" href="http://www.marctv.de/media/klappe.jpg">Belüftungsklappe meiner Wohnungstür</a> geschoben hat. Auf der Rückseite klebte ein regelmäßig gezacktes quadratischer Fetzen Papier mit einem Stempel drauf. Und dann wurde es richtig wundersam: Jemand hat sich die Mühe gemacht und <a rel="lightbox" href="http://www.marctv.de/media/postkarte_r.jpg">viele kleine Striche auf die Rückseite</a> gemalt. Ich wollte das Ding schon entsorgen bis ich mich dunkel an die Wörter &#8220;Handschrift&#8221; und &#8220;Post&#8221; erinnerte: Ich hatte eine Postkarte von meinem Freund Christian bekommen.</p>
<p><span id="more-2541"></span></p>
<div id="attachment_2547" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-2547" title="Christian, der Cowboy" src="http://www.marctv.de/media/christian_der_cowboy.jpg" alt="Christian, der Cowboy" width="460" height="200" /><p class="wp-caption-text">Christian, der Cowboy</p></div>
<p>Christian hat nämlich einen 3-monatigen Trip ins ferne Kanada unternommen, um dort auf einer Farm den Cowboy zu spielen &#8211; und zwar mit allem drum und dran: <a href="http://essetrip.com/?p=494">Zäune aufbauen</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=271">Reiten</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=419">Rodeo angucken</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=390">Rinder branden</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=452">Bären jagen</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=470">Kühe ausweiden</a> und was man sonst noch so als Cowboy macht. Danach hat es Ihn noch zu einer Rundreise der USA getrieben wo er u.a. <a href="http://essetrip.com/?p=860">New York</a>, <a href="http://essetrip.com/?p=865">Phoenix</a>, den <a href="http://essetrip.com/?p=876">Grand Cayon</a> und <a href="http://essetrip.com/?p=1012">L.A.</a> besucht hat.</p>
<p><a class="flashvideo big" href="http://www.youtube.com/v/iPVwmhFe6Tk">Eines von Christians Videos, die Fernweh verursachen</a></p>
<p>Wow. Noch ein Mensch auf den man nach <a href="http://www.marctv.de/blog/2008/02/15/hawaii_photos_denial_of_service/">Attila auf Hawaii</a> und <a href="http://www.fabianhemmert.de/hmwdh/node/600">Fabian in N.Y. </a>etwas neidisch sein darf. Ich freu mich auf jeden Fall wenn er wieder hier in Deutschland ist. <a href="http://essetrip.com/?p=634">Er vermisst uns</a> schließlich auch ein bisschen trotz der schönen Zeit da drüben. Gott sei dank habe ich ihn vorher dazu gebracht <a href="http://essetrip.com/">sein Blog Essetrip.com</a> zu eröffnen. So müssen wir uns seine geschätzten 2 Millionen Bilder nicht als Diashow angucken sondern haben alles schon Häppchenweise im Internet gesehen. Und für ihn ist eine schöne Erinnerung an die Zeit dort.</p>
<p>Was ich aber noch nicht ganz verstanden habe: Warum ist auf seiner <a href="#"> Postkarte</a> ein Bild von Liberty City aus <a href="http://www.marctv.de/blog/2008/05/18/grand_hamburg_city/">GTA VI</a> vorne drauf das mit &#8220;New York&#8221; untertitelt ist?<br />
<img class="size-full wp-image-2549" title="Grand Theft Auto 4" src="http://www.marctv.de/media/gta4_screen2.jpg" alt="Grand Theft Auto 4" width="460" height="200" /></p>
<p class="pictext">Liberty City</p>
<h3>Weiterführende Links:</h3>
<ul>
<li><a href="http://essetrip.com">essetrip.com</a> &#8211; Das Blog von Christians 3-monatigem Kanadatrip</li>
</ul>
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