Marc Tönsings Visionen

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  • 15. Aug 2009

    1,711 Kommentare

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  • XBOX 360 vs. Playstation 3

    teaser_360PS3

    In der letzten Zeit wurde ich immer wieder gefragt, welche HD-Konsole aktuell meiner Meinung nach die sinnvollste Anschaffung darstellt: Microsofts XBOX 360 oder Sonys PlayStation 3. Und was sind die Vor- und Nachteile der neuen PS3 Slim? Welche Konsole besitzt die bessere Grafik, die besseren Multimedia-Fähigkeiten, brauche ich noch BluRay und wo bekomme ich das beste Onlinesystem. Dieser Artikel soll diese Fragen aus meiner ganz persönlichen Perspektive auf dem Markt beantworten und dabei helfen, sich für eine der Konsolen zu entscheiden.

    Microsofts XBOX 360 und Sonys PlayStation 3

    Die beiden Konsolen in ihrer ganzen Pracht.

    Funktionsumfang

    Beide Konsolen gibt es schon eine ganze Weile zu kaufen: Die PlayStation 3 seit 2007 und die XBOX360 steht sogar schon seit Ende 2005 hinter der Ladentheke. Die neue PlayStation 3 Slim gibt es seit August 2009 zu kaufen. Beide Konsolen sind theoretisch voll HD-fähig (1920×1080p) und können sowohl an HDTVs (HD Ready oder FullHD) als auch an Röhrenfernsehern oder Computer-TFTs angeschlossen werden. Die XBOX 360 unterstützt dabei sogar exotische Auflösungen wie 1680×1050 nativ. Die meisten Spiele werden aber in der Regel in einer HD-Auflösung von 1440×720p dargestellt und ggf. nur auf FullHD hochskaliert. Selbstverständlich geben beide Produkte Surround-Sound in Spielen als auch in Filmen wider. Der an beiden Geräten vorhandene Netzwerkanschluss stellt die Verbindung zum Router oder direkt zum DSL dar. Die PS3 hat einen zusätzlichen W-LAN-Adapter eingebaut den man bei der XBOX360 nachrüsten muss. Im Gegensatz zur Playstation besitzt die XBOX nur ein DVD-Laufwerk und kein BluRay-Laufwerk eingebaut. Jedoch können beide Plattformen selbstverständlich normale handelsübliche Video-DVDs wiedergeben. Die XBOX360 stellt mit dem Video-Marketplace noch eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, sich Filme über das Internet über die DSL-Leitung kostenpflichtig anzuschauen. Je nach Ausführung der Konsolen ist eine bestimme Festplatte eingebaut wobei es die PS3 nicht in einer Version ohne Festplatte gib. Beiden Konsolen liegt standardmäßig als Eingabegerät ein Joypad bei. Eine Fernbedienung ist optional für beide Konsolen erhältlich. Mit XBOX Live und dem Playstation Network besitzen beide Geräte ein Onlinesystem. Als eine Art Betriebssystem kommt bei der PS3 die XrossMediaBar zum Einsatz die im Gegensatz zum Dashboard der XBOX360 einen rudimentären Browser eingebaut. Die PS3 ist im Betrieb hörbar leiser als die XBOX360 was sich aber im Laufe der Zeit und Evolutionsstufen der XBOX360 immer mehr angeglichen hat. Das laute weil schnell drehende Laufwerk der XBOX360 muss beim Spielen nur noch optional verwendet werden.

    Spiele

    Exklusivtitel

    Die PlayStation 3 und die XBOX360 teilen sich untereinander einen großen Anteil an wichtigen und bekannten Titeln und Marken wie z.B. Grand Theft Auto 4, Assassins Creed, Bioshock, Burnout Paradise, Street Fighter 4, Soul Calibur 4, Tekken, Final Fantasy, Call of Duty, Resident Evil 5. Batman – Arkham Asylum, eines der besten Spiele dieser Konsolengeneration, gibt es für beide Plattformen.

    Batman – Arkum Asylum gibt es für die XBOX 360 und PS3

    Jedoch gibt es wichtige Exklusivtitel die ggf. den Ausschlag für die eine oder andere Plattform geben könnten.

    Shooter

    Shooter

    3D-Shooter sind ein vormals PC-exklusives Genre und ist seit ein paar Jahren hauptsächlich auf den HD-Konsolen zu Hause. Ob Titel wie Call of Duty, Team Fortress, Battlefield, Medal of Honor, Unreal Tournament, Rainbow Six oder Half-Life: Sie alle erscheinen nun für die HD-Konsolen mit bequemer Onlineunterstützung, HD-Grafik und digitalem Surround-Sound..In diesem wichtigen Genre führt Sony das bekannte Killzone 2 gegen „Getriebe des Krieges“ (indizierter Titel und deswegen geänderter Name) und Halo 3 ins Rennen. Letzteres besitzt nicht nur einen genialen 4-Spieler Koop-Modus sondern vielleicht auch den beliebtesten Online-Multiplayermodus der Konsolenwelt.

    Mich persönlich hat „Getriebe des Krieges“ und besonders Halo 3 völlig gepackt und zwar jedes auf seine spezielle Weise. Zu zweit die Kampagne in Getriebe des Krieges 1 und 2 zu bestreiten ist ein Erlebnis für sich und die packenden Multiplayer-Matches bei Halo 3 haben mir mehr Spaß gemacht als Duke Nukem 3D und Doom damals im Netzwerk zu meinen alten PC-Zeiten in den 90ern. Die beiden zuletzt genannten Spiele gibt es übrigens auch auf XBOX Live als günstige Downloadtitel. Auch Bioshock erschien erst deutlich später auf der PlayStation 3 als auf der XBOX360 und gilt als eines der besten Singleplayer-Shooter dieser Generation. Wenn man nun das sehr gute Uncharted – Drakes Schicksal für die PS3 als 3D Shooter zählt, dann muss man auch das von vielen Leuten als das beste Koop-Multiplayerspiel bezeichnete und XBOX-exklusive Left 4 Dead von Valve als Shooter werten. Somit haben wir auf beiden Seiten einige Perlen in diesem beliebten und wichtigen Genre.

    Killzone 2 und Resistance 1 und 2 auf der PlayStation 3 sind meiner Meinung nach nicht so beeindruckend und spaßig wie „Getriebe des Krieges“ und Halo 3. Vor allem die Multiplayer-Modi sind auf der XBOX360 deutlich weiter durchdacht als auf Sonys schwarzen Flaggschiff.

    Rennspiele

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    Eines gleich vorweg: Das meiner Meinung nach beste Rennspiel gibt es für beide Plattformen – und zwar in nahezu der gleichen Qualität: Die Rede ist von Burnout Paradise und ist durch sein Open-World-Konzept, die Langzeitmotivation und die bombastische Präsentation ein Rennspiel, dass sogar Leuten Spaß machen dürfte, die sonst nie ein gerne ein virtuelles Lenkrad in der Hand halten wollten. Wer nicht so sehr auf Arcade-Racer steht sondern eher an Fahr-Simulationen seinen Spaß hat, wird Forza 2 (XBOX360) und Gran Turismo 5 Prologue (PS3) wohl bevorzugen. Gran Turismo Proloque ist aber leider nur eine „lite“-Version und Polyphon Digital, die Entwickler der Gran Turismo-Reihe bleibt den Spielern immer noch ein echtes GT schuldig.

    Den Mittelweg zwischen Simulation und Arcade findet dabei die Project Gotham Racing-Reihe und nur für die XBOX360 erschienen ist. Hier ist vor allem die atemberaubende Grafik und der sehr gute Onlinemodus zu erwähnen. Die Spiele der Need for Speed-Reihe sind selbstverständlich auch für beide Konsolen erschienen. Jedoch sind diese meiner Meinung nach keine Konkurrenz für die vormals erwähnten Titel.

    Westliche Rollenspiele

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    Zu meinem persönlichem Lieblingsgenre gehören ganz klar das der RPGs. Das sind Spiele, in denen ich hunderte von Stunden versinke und bei denen ich durch die Story nach dem Durchspielen das Gefühl hatte, mehr als nur ein Computerspiel gespielt zu haben. Für beide Plattformen gibt es mein Lieblingsspiel in diesem Bereich und dessen ideologischen Nachfolger: The Elder Scrolls 4: Oblivion bzw. Fallout 3. Beides sind geniale Open-World RPGs und begeistern auch nachhaltig durch ihren teils kostenpflichtigen Download Content.

    Exklusiv für die XBOX360 ist allerdings das unglaublich gute SciFi-Epos Mass Effect erschienen. Somit geht diese Krone, falls ich in diesem Bereich nicht irgendwas grundlegendes vergessen habe, an die XBOX360. Die PlayStation 3 besitzt praktisch kein gutes exklusives RPGs – und bei Fallout 3 muss man auch dazu noch grafische Abstriche in Kauf nehmen. Dazu aber später mehr.

    Action-Adventure

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    Hier hat die PS3 natürlich DAS Spiel auf ihrer Releaseliste: Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots. Während erst der nächste Teil namens Metal Gear Solid Rising auch für die XBOX360 erscheinen wird, ist der unumstritten brillante vierte Teil bis jetzt einzig und allein auf der PlayStation 3 zu Hause. Dazu kommen noch Titel wie das nicht ganz so gute Heavenly Sword und das sehr gute Uncharted – Drakes Schicksal was man auch noch grob zu den Action-Adventure zählen könnte und nicht als 3D-Shooter und ebenfalls ausschließlich für Sonys schwarze Flüsterkiste erschienen ist. Auf der XBOX360 hingegen gibt es im Gegenzug dazu Fable 2. Beide Plattformen teilen sich Grand Theft Auto 4 wobei die XBOX360 zwei umfangreiche Addons exklusiv für sich beansprucht: GTA4: Lost & the Damned und das bald erscheinende The Ballad of Gay Tony. Metal Gear Solid Rising ist dann aber für die XBOX360 zu haben und sehr wahrscheinlich auch für die PlayStation 3. Einer meiner persönlichen Lieblingstitel ist jedoch wieder für beide Konsolen zu haben: Devil May Cry 4, dass gerne unterschätzt wird.. Mit Metal Gear Solid und Uncharted gehört diese Kategorie der PS3 wobei die exklusiven AddOns für GTA4 und Fable 2 auch für exquisite Unterhaltung sorgen.

    Japano-RPGs

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    Im Bereich der Japano-RPGs hat interessanterweise die Konsole aus den USA klar die Nase vorn: Mit Blue Dragon, The Last Remnant, Lost Odyssey, Tales of Vesperia und Star Ocean – The Last Hope exklusiv für die XBOX360 kann die PS3 mit Valkyria Chronicles nicht aufwiegen. Für beide Konsolen gibt es aber noch das wunderschöne Eternal Sonata das aber erst nach einer langen Wartezeit den Weg auf Sonys Edelkonsole gefunden hat. Zudem ist das absolute Mega-RPG von Square Enix für beide Plattformen angekündigt: Final Fantasy 13. Ein Traum von mir: Kingdom Hearts 3 auf einer HD-Konsole weil ich Kingdom Hearts 1 und Kingdom Hearts 2 für zwei der besten Japano-RPGs halte.

    Partyspiele

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    Sony hat es damals auf der PlayStation 2 mit Sing Star vorgemacht und nun setzt sich diese Tradition mit Sing Star auf der PlayStation 3 fort. Für die XBOX360 gibt es LIPS mit dem selben Spielprinzip, den besseren Mikrophonen und Musikvideos aber deutlich weniger Auswahl bei der (kostenpflichtig) herunterladbaren Musik wie bei Sing Star. Alle anderen Musikspiele wie  Guitar Hero und Rock Band gibt es für beide Plattformen gleichermaßen und ohne irgendwelche relevanten Unterschiede – mit Ausnahme von Dancing Stage (Dance Dance Revolution) welches nur für die XBOX 360 im Handel erhältlich ist. Man könnte das innovative Little Big Planet vielleicht noch grob zu den Partyspielen zählen wobei es eigentlich sein eigenes Genre verdient hätte. Ich persönlich durfte vor dem eigentlichen Deutschland-Release vorab LBP spielen und finde die Idee, den Web 2.0 Gedanken auf die Konsole zu holen, auch ganz interessant. Dennoch glaube ich, dass solche Konzepte auf der Wii besser aufgehoben sind. Ich persönlich kann mich nicht lange mit solchen Spielereien beschäftigen und denke, dass es eher Non-Gamer Spaß damit haben. Das haben dann letztendlich auch die enttäuschenden Verkaufszahlen von Little Big Planet gezeigt

    Beat’em Ups

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    Ob Street Fighter, Soul Calibur, Virtua Fighter oder Tekken: Alle erfolgreichen Serien in diesem Genre sind auf beiden Konsolen vertreten. Die XBOX360 hat zwar zusätzlich eine ganze Reihe alter 2D-Remakes auf dem Markplatz zu bieten aber die sind allenfalls gut um zu merken wie gut 3D-Grafik heute im Kontrast zu einem Samurai Shodown oder King of Fighters von damals aussieht. Selbstverständlich gibt es auch Arcade-Sticks für das authentische Spielhallen-Feeling für beide konkurierenden Systeme zu kaufen.

    Mini-Spiele und DLC

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    Ich besitze mittlerweile mehr Download-Titel als physikalische Spielmedien. Damals habe ich die XBOX Live Arcade komplett unterschätzt und das werden sehr wahrscheinlich die meisten Leute zu Anfang getan haben. Die ersten Spiele auf dem virtuellen Marktplatz waren ziemlich langweilig: alte MegaDrive-Spiele wie Sonic the Hedgehog für 4 EUR oder irgendwelche Puzzlespielen die es mal als Brettspiel gab an. Aber dann kamen die Knaller: Braid, Rez HD, Battlefield, Castle Crashers, Geometry Wars 2, Street Fighter 2 HD, Bomberman Live! oder Monkey Island:SE und noch vielen anderen XBOX Live Arcade Titeln die es ausschließlich und exklusiv bei XBOX Live Arcade im virtuellen Shop gibt. Natürlich hat die PS3 mit dem PS Network auch so einen Dienst aber neben Wipeout HD gibt es keine wirklichen Knaller dort nachdem man “Flower” mal gesehen hat. Zwar gibt es dort auch Titel wie Fat Princess, Warhawk, Super Stardust HD und Flow aber die sind meiner Meinung nach nicht mit dem Angebot der XBOX Live Arcade zu vergleichen.

    Online Gaming

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    Beide Konsolen haben ein Onlinesystem: PlayStation Network und XBOX Live. Das Netzwerk von Sony ist im Gegensatz zu dem von Microsoft kostenlos: bis zu 50 EUR kostet ein Jahr XBOX Live. Die Frage ist natürlich: Warum sollte ich für etwas bezahlen was auch kostenlos bekomme. Die Antwort ist ganz einfach: XBOX Live ist kein Vergleich zum PSN. VoiceChat, Spiel-übergreifende Freundeslisten und XBOX Live Parties genau so wie die gesamte Stabilität des Systems sind auf der kostenpflichtigen Plattform der XBOX state-of-the-art. Auch die für alle sichtbaren Achievements sind im Gegensatz zu den viel zu spät eingeführten Trophies von Sony wirklich eine echte Motivation, Dinge in Spielen zu tun, die man ohne sie vielleicht nie gemacht hätte. Ein Beispiel:

    Ich ärgere mich bis heute, dass ich bei Bioshock die kleinen Mädchen um die Ecke gebracht habe denn ansonsten hätte ich das Achievement Little Sister Savior im Wert von 100 GS bekommen und es ist für jeden sichtbar, dass ich da wohl etwas zu trigger-happy gewesen bin. Oder was bringt es sonst, zu testen ob Guybrush wirklich für 10 Minuten die Luft anhalten kann als dafür einen Erfolg im Wert von 25 Punkten zu bekommen? Und erst durch Spiele wie Getriebe des Krieges, Resident Evil 5 und Halo 3 habe gemerkt, wie viel Spaß mir das gemeinsame Durchspielen eines Spieles machen kann. Nicht gegeneinander sondern miteinander eine Story erleben und abschließen. Wenn es nach mir ginge, sollte nur noch online spielbare Coop-Spiele geben. Das ist natürlich bei Resistance auf der PS3 auch möglich aber woran sehe ich, ob einer meiner Freunde nicht gerade selber Resistance spielt? Es gibt leider keine spieleübergreifenden Online-Listen. Ein ganz klarer und schwerwiegender Punkt für die XBOX360. Wer vorher nicht online gespielt hat wird garantiert durch die XBOX bald zu einem Onlinespieler.

    Und ich hatte eingangs erwähnt, dass die PS3 im Gegensatz zu XBOX360 ein W-LAN-Modul eingebaut hat was es optional aber für relativ viel Geld auch für die XBOX360 gibt. Der Punkt ist: W-LAN ist schön, wenn man nur surfen will aber wenn man online spielt, dann kann einem eine kabellose Verbindung den letzten Nerv rauben durch Lags und Verbindungsabbrüche. Wer also wirklich öfters online spielen will kommt um eine Verkabelung nicht herum.

    Grafik

    360 ps3 graphics

    Solche grafischen Unterschiede gibt es wirklich. Links XBOX360, rechts PS3 Quelle: LoTruth

    Für beide Konsolen gibt es grafisch beeindruckende Spiele. Und bei der PlayStation 3 stand für viele Leute von Anfang an fest, dass sie die vermeidlich bessere Hardware besitzt. Nach nun fast 4 Jahren kann man aber eines ganz sicher sagen: Spiele auf der XBOX 360 sind den Spielen der Playstation 3 grafisch nicht unterlegen.

    The PS3 version also suffers from a lower texture resolution, which affects everything from facial details (you can see freckles and pores on the 360, but faces, lips and hair looks almost universally blurry on PS3), to wall and ground textures, leaves and particle and debris effects.

    IGN Review über die Unterschiede bei Assassin’s Creed 2

    Meine Impressionen aus Assassin’s Creed 2 auf der XBOX360

    Ganz im Gegenteil: Die meisten Multiplattform-Titel sehen auf der XBOX360 besser aus. Dazu gehören aktuell unter anderem Battlefield 1943, Ghostbusters, Resident Evil 5, Street Fighter IV, BioShock, Assassin’s Creed 2 und Call of Duty – World at War Meistens zeigt sich das in schlechteren Texturen, Tearing und weniger Details.

    It’s a shame, in light of these impressive design elements, that the PlayStation 3 version is shockingly inferior to the others from a technical perspective.

    Gamespot.com zu Fallout 3 auf der Playstation 3

    Das ist schon krass wenn man bedenkt, das die PS3 mehr kostet und dazu noch später auf den Markt gekommen ist. Fallout 3 hat zudem extreme andere technische Probleme auf der PlayStation 3. Bei Titeln wie The Orange Box mit Half-Life 2, Team Fortress, Portal usw. ist der Port besonders schlimm. So schlimm, dass sich Gabe Newell, der Chef von Valve dafür entschuldigt hat aber ganz klar sagt, dass er keine Spiele mehr für die PS3 entwickeln möchte.

    Oh, nein. Nicht wirklich.

    Gabe Newell auf die Frage, ob Valve noch mal für die PS3 entwickeln möchte.

    Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sein, dass die CELL-CPU der PlayStation nicht nur deutlich schwerer zu programmieren ist sondern dass die Architektur der XBOX360 inkl der verbautes verbauten Grafikchips insgesamt einfacher besser für Spiele geeignet ist. Denn selbst Top-Titel GTA4 läuft auf der PS3 in einer geringeren Auflösung als auf der XBOX360. Diese Unterschiede sieht man natürlich nur im Vergleich beider Konsolen nebeneinander oder wenn man auf beiden Plattformen längere Zeit ein betroffenes Spiel gespielt hat. Bei mir war einer der extremsten Momente als ich Assassins Creed mal nebeneinander auf der PS3 und der XBOX360 gesehen habe. Während die 360 Version butterweich lief hatte die PS3 mit Framerate-Einbrüchen und Bugs zu kämpfen. Es ist auch mittlerweile nach fast 3 Jahren keine Ausrede mehr, dass die Playstation 3 noch nicht so lange auf dem Markt ist und dass sich die Entwickler erst an die Hardware gewöhnen müssen. Und für den Kunden würde letztendlich dieser Umstand auch keinen Unterschied machen denn was zählt ist das jetzt und hier und nicht was theoretisch sein könnte.

    Zielgruppe

    Anders als Nintendos Wii richten sich die beiden Konsolen nicht an Nicht-Spieler und Kinder sondern vornehmlich an Erwachsene und Hardcore-Gamer. Auf der anderen Seite kaufen sich viele ehemalige PC-Spiele die HD-Konsolen anstatt ihren PC immer und immer wieder aufzurüsten und sich darüber zu ärgern, dass anstatt der versprochenen Grafikpracht nur Ruckelorgie oder ein Bluescreen auf dem Bildschirm erscheint. Lest dazu auch meinen ausführlichen Bericht über die Unterschiede von PCs zu Konsolen. Wenn man also etwas mehr von den Spielen erwartet als nur Interaktion mit Pixeln auf einem Bildschirm und dem Onlinespielen nicht abgeneigt ist und man ab und zu auch (HD)-Videos sehen möchte, der ist bei der PlayStation 3 und XBOX360 an der richtigen Adresse.

    Multimedia

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    Die PlayStation 3 besitzt mit dem BluRay-Laufwerk einen enormen Vorteil gegenüber der XBOX360. Wer also BluRay-Filme sehen möchte, kann diese mit der PlayStation 3 direkt abspielen. Die XBOX 360 hat mit dem optional erhältlichen HD-DVD Laufwerk leider auf das falsche Pferd gesetzt – der Standard hat sich nicht durchgesetzt. Dafür besitzt die XBOX einen Video-Marktplatz auf dem man Filme mit Surround-Sound und in 720p kostenpflichtig über das Internet ausleihen kann.

    Leider können beide beide Konsolen nicht wirklich alle vom PC bekannten Formate abspielen. Dieser Umstand hat seinen Ursprung sicherlich in Lizenzkosten und Monopolstellung von bestimmten Formaten. Somit verstehen beide Konsole grundlegende DivX und Xvid-Formate. Wer aber seine Videosammlung

    als Backup in unterschiedlichen Multimedia-Formaten angelegt hat, kommt nicht um eine Mediaserver-Software wie TVersity für Windows herum. Das

    Prinzip ist einfach: Die Videoinhalte auf dem PC werden in Echtzeit in ein Format konvertiert, was die PS3 oder XBOX360 nativ verstehen und über das Netzwerk an die Konsolen geschickt. Das klappt erstaunlich gut aber ist auf Dauer ein echter Strom und somit Geldvernichter. In Kürze folgt zu diesem Thema hier im Blog ein ausführlicher Bericht (oder ich verlinke zu Mokratie falls er mal was dazu schreiben sollte.

    Musik und Bilder spielen beide Konsole hingegen ohne Probleme in fast allem Varianten ab. Die XBOX360 unterstützt zusätzlich noch die Möglichkeit zu jedem Spiel seine eigene Musik statt der Spielmusik abzuspielen ohne dass die Spiele dies explizit unterstützen müssen. Burnout Paradise mit dem neuen Prodigy Album ist für mich immer wieder ein Erlebnis.

    Zukunft

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    Die letzte E3 2009 hat gezeigt, dass beide Konsolen noch eine rosige Zukunft vor sich haben was die Unterstützung angeht. Es ist schön zu sehen, dass es nicht sofort eine neue Generation von Konsolen gibt sondern diese Generation sich nach und nach technisch und innovativ voll entfalten kann. Microsoft zeigt sich erstaunlich trendorientiert und holt sichTwitter, Facebook und Last.fm auf die XBOX360. Die PS3 bekommt mit Final Fantasy 14 endlich ihr exklusives Final Fantasy nachdem es mit Final Fantasy 13 nicht geklappt hat, das 2010 für beide Konsolen erscheine wird. Der neue Online-Teil der Serie tritt in die Fussstapfen von Final Fantasy 11 und soll angeblich ohne Levelsystem und Erfahungspunkte auskommen. Viele wichtige Titel sind auch in Zukunft für beide Plattformen angekündigt. Dazu gehört Uncharted 2 für die PS3 und Alan Wake für die XBOX360.

    XBOX360: Project Natal – Wieder was für Kinder und Eltern?

    Wer die letzten paar Monate nicht unter einem Stein gelebt hat wird sicherlich von Natal gehört haben, der neuen Kamera für die XBOX360 die in Echtzeigt Körperbewegungen im Raum direkt im Spiel umsetzten kann. Meiner Meinung nach ein Schritt zu sehr in Richtung Wii und billige Spielkonzepte aber man will ja die Zielgruppe vergrößern. Solange niemand ein Halo – Natal Edition veröffentlicht sehe ich aber keine Gefahr für die Core-Spiele auf beiden Plattformen – denn genau das ist die Stärke beider Konsolen. Um so mehr würde ich mich über ein Kingdom Hearts 3 freuen was nach dem aktuellen Stand keinesfalls exklusiv für eine Plattform erscheinen muss. Aber zuerst dürfen wir uns demnächst auf Bioshock 2 und Mass Effect 2 für die XBOX und PlayStation freuen.

    Mein Fazit

    Ich habe diesen Abschnitt bewusst mein Fazit genannt, weil er eine absolut subjektive Meinung von mir darstellt. Ich werde wegen meiner Affinität zu Videospielen oft gefragt, was ich für eine Konsole kaufen würde und meine Antwort ist ganz klar: Microsofts XBOX360. Sie ist nicht nur billiger, hat die bessere Grafik sondern hat meiner Meinung auch die bessere Spiele und Unterstützung der Entwickler.

    Es ist teuer, für die Konsole zu entwickeln und die Wii und die Xbox verkaufen sich einfach besser. Die Spiele für die Xbox erzielen eine bessere Rendite als die für die Playstation 3

    Bobby Kotick – Chef von Activision Blizzard – Quelle: heise.de

    Seit dem Erscheinen der PlayStation 3 Slim hat sich das Preisgefüge noch etwas geändert. Die PlayStation 3 Slim liegt nun ungefähr auf dem Preisniveau der XBOX360 Elite und ist deutlich kleiner als die vorherige PS3 – und besitzt nach wie vor den BluRay-Player. Die Unterschiede sind zudem, dass die PS3 Slim nicht mehr Abwärtskompatibel zur PlayStation 2 ist, kein Linux mehr optional als Betriebssystem zulässt aber dafür eine bessere Tonverarbeitung bei Filmen besitzt. Eine detaillierte Auflistung der Unterschiede findet man bei Vergleich der beiden Geräte bei VideogamesZone.de. Da es mittlerweile aber auch BluRay-Player für 99EUR zu kaufen gibt, sollte der geringere Preis kein Hauptargument sein sondern eher die Spiele.

    Das nun selbst Final Fantasy 13 und ein Metal Gear Solid Teil für die XBOX360 erscheinen, war für mich der letzte Grund verschwunden, die PS3 als Zweitkonsole zu besitzen. Die XBOX360 hat mich nach dem Frust meiner PC-Ära wieder zu einem echten Online-Spieler gemacht. Der Grund dafür ist XBOX Live, dass die nachfolgenden Onlinedienste in diesem Bereich nachhaltig prägen wird. Sie hat mir traumhafte Spiele wie Lost Odyssey und Getriebe des Krieges geschenkt und lässt mich Grafikvergleiche mit der PS3 immer wieder gerne bis zum Fazit durchlesen. Ich hätte mich wohl als Käufer eine Playstation 3 sehr geärgert, wenn die günstigere Konsole auch noch die bessere Grafik hat. Meistens haben Crossplattform-Titel wie GTA4, The Darkness usw. dann auf Sonys Hardware eine geringere Auflösung. Der Grund dafür ist die Architektur der beiden Systeme. Microsoft hat es zu dem geschafft, alle wichtigen Marken und Titel einzukaufen. Leider hat es nicht ganz für Metal Gear Solid 4 gereicht, was einen herben Verlust darstellt, aber dafür kommt der Nachfolger für Microsofts Daddelkiste.

    Ich persönlich besitze im übrigen keine PlayStation 3 und werde mir auch vorerst keine kaufen. Das liegt daran, dass ich während meines interessanten Praktikums hier in Hamburg tiefe Einblicke in beide Konsolenwelten hatte und öfters beide Versionen der Spiele live nebeneinander sehen konnte und vor allem die Unzulänglichkeiten von PSN miterleben durfte. In meinen Augen verkauft sich die PlayStation 3 überhaupt noch, weil sie den Namen “PlayStation” trägt. Wer sich etwas mit der Thematik von Videospielen beschäftigt wird schnell gemerkt haben, wer momentan die beste Konsole auf dem Markt hat. Microsoft hat aus seinen Fehlern mit der XBOX 1 gelernt und hat – meiner Meinung nach – alles richtig gemacht. XBOX Live ist als Onlinesystem einfach ideal und hat gezeigt, wo der PC in dieser Hinsicht seine Grenzen hatte. Dafür sprechen auch die aktuellen Verkaufszahlen. Ich bin aber nach wie vor offen dafür diesen Artikel zu erweitern weil ich natürlich nicht alles wissen kann. Für Anregungen durch die Kommentare bin ich immer zu haben.

    Grafikvergleiche PS3 vs. XBOX360

    • Grafikvergleich PS3 – XBOX360 – Computerbase.de

      Gewinner: XBOX360

    • Kaufberatung XBOX360 vs. PS3 – Idealo.de

      Gewinner: XBOX360

    • Interaktiver Grafikvergleich XBOX360 zw. PS3 – cnet.de

      Gewinner: XBOX360

    • Graphic comparision XBOX360 vs. PS3 – gamespot.com

      Gewinner: XBOX360

    • Diverse grafische Vergleiche – LensOfTruth.com

      Gewinner: XBOX360

    • Head2Head Results – Eurogamer

      Gewinner: XBOX360

    • Which console is better? – Gamer.Blorge

      Gewinner: XBOX360

    • Assassin’s Creed – XBOX360 vs. PS3 – GameTrailers.com

      Gewinner: XBOX360

    • Assassin’s Creed 2 – XBOX360 vs. PS3 – eurogamer.de

      Gewinner: XBOX360

    Weiterführende Artikel

    • Vertriebswege von Spielen
    • XBOX, PlayStation oder GameCube
    • The Soul Still Burns
    • XBOX 360 Fotowettbewerb
    • XBOX 360

  • 1,711 Antworten zu “XBOX 360 vs. Playstation 3”

    « Ältere Kommentare
    1. Alex B. sagt:
      1. März 2010 um 17:48

      das PSN geld kosten soll ist dann auf jedenfall zu 100% der online punkt von Xbox ertens xbox live ist eh besser als psn und dann kostet psn bald auch noch geld stark

      Antworten
    2. markus sagt:
      2. März 2010 um 21:56

      Offtopic, aber für uns alle interessant.
      Ab heute ist man in Deutschland wieder anonym im Netz unterwegs.
      Die Telekom ist dabei alle Verbindungsdaten zu löschen und hat die Speicherung eingestellt.
      Ein großer Tag für die Menschenrechte.

      Telekom beginnt mit Löschung von rund 19 Terabyte Daten

      Die Telekom begann wenige Stunden nach dem Urteil, die gesammelten Daten zu löschen. “Wir haben den Prozess für die Löschung der Daten gestartet. Rund 19 Terabyte Daten zu löschen, wird allerdings ein wenig dauern”, sagte ein Konzernsprecher. Das Unternehmen erklärte, dass es ab sofort keine Vorratsdaten mehr speichern und Daten auch nicht mehr an die Strafverfolgungsbehörden weitergeben werde. Auch Vodafone gab bekannt, seit dem Nachmittag keine Vorratsdaten mehr zu speichern und weiterzugeben.

      http://www.tagesschau.de/inland/reaktionenvorratsdatenspeicherung102.html

      Antworten
      • JTR sagt:
        3. März 2010 um 19:29

        Und was nützt das wenn dafür die USA den Datenverkehr der ganzen Welt protokolliert und seinen “Verbündeten” auf Anfrage auch zur Verfügung stellt. Des weiteren gibt es dutzende von Privatfirmen die sich auf Datensammeln spezialisiert haben (ua. Google). Sei also nicht naiv und glaube nicht wirklich, dass sich was grossartig geändert hat.

      • markus sagt:
        3. März 2010 um 22:03

        Da gibt es aber jetzt einen kleinen aber feinen Unterschied.
        Die IP Adresse und andere Verbindungsdaten, die ich bei google und überall im Netz hinterlasse, sind jetzt nicht mehr personenbezogen. Eine Rückverfolgung auf meine Person ist nicht mehr möglich, da mein Provider nicht mehr speichert, wann ich mit welchen Verbindungsdaten online war. Ich bin also über meinem Provider aus anonym unterwegs und IP Adressen sind nicht mehr personenbezogen.

        Tauschbörsennutzer werden sich natürlich freuen und die ganzen Abmahnanwälte ärgern.
        Sämtliche IP Adresse sind jetzt wertlos.

      • JTR sagt:
        3. März 2010 um 22:12

        Markus du glaubst auch an den Weihnachtsmann was? IP Adressen mussten schon lange gespeichert werden nur nicht die Verbindungsdaten (sprich mit wem du dich unterhältst oder welche Site du besuchst). Das wird wohl auch in Deutschland so bleiben. Daher: nein du bist nicht anonym unterwegs. Spätestens wenn dich einer anzeigt wirst du das aber merken!
        Des weiteren gibt es Privatfirmen aus dem Ausland die wie gesagt das machen, egal ob der Staat es nicht mehr macht. Ua. solche die der Urheberrechtsinhaber zuspielen.

      • markus sagt:
        3. März 2010 um 22:25

        Das ist völliger Unsinn, den du da erzählst.
        Welche Seite ich besuche durfte der Provider noch nie speichern und das hat er auch nie gemacht.
        Bei der Vorratsdatenspeicherung geht es lediglich darum, dass der Provider speichert, wann du mit welcher IP Adresse online gewesen ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger (wobei das ja schon schlimm genug ist). Welche Seiten du besuchst konnte der Provider zu keinem Zeitpunkt speichern. Das wäre dann ja Totalüberwachung. Es geht einzig und allein um Verbindungsdaten, die gespeichert werden. Und genau das wurde gestern in Deutschland wieder verboten (bis 1.01.2008 war dies übrigens auch verboten)

        Außerdem scheinst du nicht lesen zu können. Die Telekom hat bereits veröffentlicht, dass jetzt auch keine Daten mehr an Strafverfolgungsbehörden herausgegeben werden können.
        Ohne Speicherung der Verbindungsdaten kann der Provider nicht mehr wissen, welcher Kunde welche IP gehabt hat. Wir sind hier also tatsächlich anonym unterwegs. Du kannst jetzt in Deutschland wieder auf Tauschbörsen saugen.

      • markus sagt:
        3. März 2010 um 22:38

        Hier noch eine Quelle:

        Deutsche-Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: “Wir geben keine Auskunft zu Vorratsdaten mehr, wir speichern keine Vorratsdaten mehr und haben damit begonnen, die bereits gespeicherten Vorratsdaten zu löschen.”

        http://www.golem.de/1003/73564.html

        Vorratsdaten = IP Adresse + Uhrzeit

      • markus sagt:
        3. März 2010 um 23:02

        und hier noch ein FAQ zum Thema

        Welche Daten wollte die Regierung speichern lassen?
        (…)
        2009 kam die Speicherung von Internet-Verbindungsdaten dazu. Es ging also nicht um die Inhalte der Kommunikation. Vielmehr sollten die Ermittlungsbehörden erfahren können, wann von welchem Apparat welche Telefonnummer angerufen wurde, von wo ein Mobilfunk-Teilnehmer telefonierte und wer sich mit welcher IP-Adresse ins Internet eingewählt.

        Was geschieht nun mit den gespeicherten Daten?

        Daten, die die Provider bislang gespeichert haben, dürfen nicht an Ermittlungsbehörden übermittelt werden. Sie müssen auf Anordnung des Gerichts “unverzüglich” gelöscht werden.

        http://www.tagesschau.de/inland/vorratsdatenspeicherung128.html

      • JTR sagt:
        4. März 2010 um 11:54

        Ok, dann ist das so….. bedenklich wenn man die steigende Internetkriminalität bedenkt. Wie will man nun irgend jemand strafrechtlich im Internet verfolgen?

      • Trollinator sagt:
        4. März 2010 um 15:52

        http://www.heise.de/newsticker/meldung/T-Com-speichert-IP-Adressen-nur-noch-sieben-Tage-148387.html

      • markus sagt:
        4. März 2010 um 17:27

        Trollinator guck mal auf das Datum. Der Artikel ist von 2007.

        @JTR
        Warum willst du ausgerechnet den Internetbereich pauschal überwachen, während z.B. Briefe weiterhin anonym verschickt werden können?
        Auch in anderen Bereichen im Leben gibt es keine 100 prozentige Aufklärungsquote.
        Und die Verhältnismäßigkeit muss stimmen. Wir verbieten ja auch nicht den Straßenverkehr, obwohl das täglich mehr Menschen bei umkommen als bei Terroranschlägen.

      • JTR sagt:
        4. März 2010 um 18:27

        Nach bisherigem Recht mussten die Anbieter die Verkehrsdaten nach Beendigung der Verbindung unverzüglich löschen, es sei denn, sie benötigen die Daten zu Abrechnungszwecken.[7] Zu Abrechnungszwecken nicht erforderlich sind beispielsweise Standortdaten, IP-Adressen im Falle von Flatrates und E-Mail-Verbindungsdaten. Abrechnungsdaten waren auf Wunsch des Kunden mit Rechnungsversand zu löschen.[8] Durch die Benutzung von Pauschaltarifen kann eine Speicherung zudem bisher gänzlich vermieden werden. In einem Urteil vom 7. Dezember 2005 hat das Landgericht Darmstadt T-Online eine über die Dauer der Verbindung hinausgehende Speicherung der Verkehrsdaten verboten.[9] Seither speicherten die meisten Provider IP-Adressen nur noch wenige Tage lang, wie eine Umfrage des Online-Magazins Telepolis zeigt.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung.

        Wenn du also heute etwas verfassungswidriges hier von dir gibst, oder ein Terreroranschlag ankündigst und das sofort zur Anzeige kommt, dann hat dein Provider die IP sehr wohl noch die auf dein Anschluss verweist. Kommt dann der Staatsanwalt zum Richter und verlangt eine Herausgabe der Daten wegen schweren Vergehens gegen die Staatssicherheit oder wegen Volksverhetze, stehen wenige Stunden später nach wie vor die GSG9 vor deiner Tür!

        Unberührt davon sind die im deutschen Telekommunikationsgesetz bereits verankerten Pflichten, staatliche Behörden bei der Ermittlung von Straftaten zu unterstützen.[6] Diese Pflichten werden durch das neue Gesetz erheblich ausgebaut.

        Diese alte Pflicht besteht weiterhin!

      • markus sagt:
        4. März 2010 um 22:20

        Seither speicherten die meisten Provider IP-Adressen nur noch wenige Tage lang, wie eine Umfrage des Online-Magazins Telepolis zeigt.

        Das war 2006 der Fall. In mehreren Urteilen wurde dann die Telekom dazu verdonnert, die Daten “unverzüglich” und direkt nach Verbindungsende zu löschen. Auch eine Speicherung von “nur” 7 Tagen war damit illegal. Ich habe damals nach diesen Urteilen von der Telekom die Bestätigung bekommen, dass die Daten tatsächlich nach Verbindungsende gelöscht werden.

        Dann kam 2008 die Vorratsdatenspeicherung und es mussten 6 Monate lang alle Verbindungsdaten gespeichert werden.

        Dieses Gesetz wurde vorgestern kassiert und es gilt bis zu einem neuen Gesetz wieder die alte Regel. Die Telekom hat angekündigt, alle bisher gespeicherten Daten zu löschen, keine Verbindungsdaten mehr zu speichern und somit auch keine Daten an Behörden rausgeben zu können.

        Kommt dann der Staatsanwalt zum Richter und verlangt eine Herausgabe der Daten

        dann reicht selbst eine 7 tägige Speicherung wie in deinem Beispiel nicht aus.
        Dieser Vorgang dauert wesentlich länger als 7 Tage.

        Unberührt davon sind die im deutschen Telekommunikationsgesetz bereits verankerten Pflichten, staatliche Behörden bei der Ermittlung von Straftaten zu unterstützen.

        Die Pflicht mag weiterhin bestehen. Wo aber keine Daten vorhanden sind, können auch logischerweise keine herausgegeben werden.

      • markus sagt:
        4. März 2010 um 22:41

        aber mal davon abgesehen:
        Für wie blöd hält man eigentlich Terroristen??? Trotz Vorratsdatenspeicherung war ein anonymes surfen jederzeit möglich, etwa indem man einfach anonyme Proxyserver benutzt.
        Und wer es schafft einen Terroranschlag zu planen, wird wohl nicht an einer Kleinigkeit wie einem Proxyserver scheitern. Genauso war es weiterhin möglich anonym zu telefonieren.
        Einfach bei ebay eine gebrauchte Simkarte kaufen oder im Laden falsche Daten angeben.
        Das war alles weiterhin problemlos möglich und jeder, der etwas kriminelles plant, wird das auch genauso gemacht haben.

        Getroffen hat das Gesetz lediglich unschuldige Bürger, die verdachtlos 6 Monate überwacht wurden.

      • JTR sagt:
        5. März 2010 um 13:06

        Deine IP wird nach wie vor gespeichert, Gesetz hin oder her. Mach dir da keine Illusionen. IP speichern braucht auch nicht TB weise Speicher wie sie jetzt die Telekom gelöscht haben.

      • markus sagt:
        5. März 2010 um 17:07

        Deine IP wird nach wie vor gespeichert, Gesetz hin oder her.

        Nein, genau das wurde jetzt verboten.
        Verbindungsdaten = Wer war mit welcher IP Adresse zu welcher Uhrzeit online.
        Um nichts anderes ging es bei der Vorratsdatenspeicherung.

        Bei ein paar Millionen Kunden sind das nunmal einige Terabyte an Daten.

      • JTR sagt:
        5. März 2010 um 18:13

        Falsch Markus. Schon vor der Vorratsdatenspeicherung wurden IPs ca. 1 Woche lang gespeichert, oft damals auch länger mit Begründung der Notwendigkeit bei Abrechnungen. Das (das längere Speichern als 1 Woche) wurde per Gerichtsverfahren verboten damals (Klage gegen Provider). Dann kam die Regierung und ihr Antiterrorwahn und hat die Vorratsdatenspeicherung, sprich die Speicherung aller Daten 6 Monate lang (was eine 25x Steigerung des Datenvolumens für den Provider bedeutete!). Nun wurde diese 6 monatige Speicherung als rechtswidrig erklärt, und man fällt de facto auf den Stand vor der Gesetzesänderung zurück, die eine Speicherung von 7 Tagen durchaus als legitim erachtet. Liess den Wiki Artikel nochmals (welche übrigens schon aktualisiert wurden, wie man sehen kann).

      • markus sagt:
        5. März 2010 um 20:24

        Zu Abrechnungszwecken dürfen IP Adressen auch weiterhin gespeichert werden.
        Wenn du aber eine Flatrate mit einem Pauschaltarif hast (und das haben 99% aller Internetnutzer), ist eine Speicherung für Abrechnungszwecke nicht mehr nötig und damit illegal. Die Daten müssen dann “unverzüglich” direkt nach Verbindungsende gelöscht werden, das steht übrigens auch in der Urteilsbegründung.

        Gerade deshalb hat die Telekom verlauten lassen, zukünftig keine Daten mehr an Behörden herausgeben zu können, eben weil sie nicht vorhanden sind.

    3. Ressip sagt:
      4. März 2010 um 09:38

      Mal davon abgesehen bimmelt es bei der XBOX an jeder Ecke, was mir ziemlich auf den Sack geht. Bei der PS3 sind die Trophies zum Teil schwerer zu bekommen, bzw. es gibt schlichtweg nicht so viele. Aber die Trophies sind durch den Schaltjahrbug nicht betroffen, die werden online auch abgelegt, einmal Sync und schon passt es wieder.

      Antworten
    4. Ressip sagt:
      4. März 2010 um 11:21

      SO, nun ist es amtlich, Versionsunterschiede sind nicht weltbewegend aber wer die Wahl hat greift zur PS3 Version, wer nicht, kauft es trotzdem. ;-)

      http://www.areagames.de/artikel/detail/Final-Fantasy-XIII-Erste-Eindruecke-der-360-Version/107326

      Antworten
    5. Alex B. sagt:
      7. März 2010 um 20:32

      ne neue xbox ist ja für November 2011 releast udn ne neue ps ist für november 2012 releast und ne neue nintendo wii hd auch für november 2012

      Antworten
    6. Alex B. sagt:
      7. März 2010 um 20:33

      ich werde mir nicht am anfang ne neue konsole kaufen einfach aus dem grunde weil ich erst zu weihnachten ne xbox 360 bekommen habe und natal auch zukunft hat meiner meinung nahc dann macht das keinen sidn dierekt en neue xbox zu kaufen

      Antworten
    7. Mactator sagt:
      8. März 2010 um 06:51

      ne och würde eher sagen das man mehr motiviert wird alles durchzuzocken und dann nochmal und wenns sein muss nochmal um auch den letzten GS zu bekommen^^

      und wenn duch schon vom schwanzvergleich redest…warum du da n stern hinmachst versteh ich zwar nich aber egal zurück zum vergleich…ich würde einfach sagen die ps3 hats verpennt und machts auch noch nach und wenn du das als schwanzvergleich siehst naja…was ist dann mit autos uhren frauen usw…im endeffekt ist alles n schwanzvergleich und jeder will gerne das beste haben und von den anderen denen das nich gegönnt ist spricht der pure neid bände^^

      Antworten
      • Mactator sagt:
        8. März 2010 um 06:53

        die antwort galt
        Mario sagt:
        2. März 2010 um 13:24

      • Mario sagt:
        8. März 2010 um 10:29

        Motivation…richtig, das sagte ich auch. Und ich sagte auch, dass sobald solche Dinge über ein Onlinesystem laufen, egal bei welcher Plattform auch immer, es sehr wohl zum “Schwanzvergleichen” gilt. Dass Autos, Uhren und Frauen für andere Menschen mehr darstellen, als sie mit denen anderer zu vergleichen, sollte ja wohl klar sein und haben mit Trophies aber auch rein gar nichts gemeinsam.

      • Mactator sagt:
        8. März 2010 um 13:38

        ^^

      • markus sagt:
        8. März 2010 um 19:16

        Das was Mactator erwähnt stimmt zu 100%
        Videospiele sind nunmal eine aktive Unterhaltungsform die Können, Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen etc. erfordern. Spieler, die wirklich eine Herausforderung suchen statt einfach durch die Level zu jagen, werden dann schonmal von irgendwelchen Newbies oder Gelegenheitsspieler entweder als Spielsüchtig bezeichnet oder als “guck mal, der braucht das nur um anzugeben” abgestempelt.
        Die GS und auch die Trophies sind eine richtig gute zusätzliche Motivation bestimmte Ziele innerhalb des Spiels zu schaffen. Ich habe früher nie Spiele auf den höchsten Stufen gezockt. Das mache ich erst, seitdem man dafür belohnt wird, wenn auch nur virtuell. Wobei Sony den Zug verschlafen hat und das System zu spät geklaut hat. Die GS auf der Xbox sind da schon eine deutlich bessere Motivation. Gibt nichts geileres als ein CoD auf Veteran zu zocken und alle Gamerscores zu holen, insbesondere weil sich die Entwickler da jedes mal richtig coole Sachen ausdenkt.

      • JTR sagt:
        10. März 2010 um 10:00

        Wenn ich Skill basiert spiele, dann online. Eine KI kann noch so gut sein, sie ist innert Kürze durchschaut. Die meisten Spiele sind nicht durch intelligentes Design schwer, sondern einfach durch pure Reaktionsgeschwindigkeit oder pure Anzahl der Gegner etc. Ein echter Spieler macht das sicher teilweise auch mit Reaktionszeit, aber eben auch durch intelligentes taktieren, wie Täuschungen und dann flankieren etc. halt alles was wahre Intelligenz ausmacht. Schlussendlich ist jede KI eine Anzahl Skripts. Hat man mal durchschaut wie die funktionieren, dann wird es langweilig. Und nur durch Anzahl Gegner die einfach unrealistisch schnell auf einen reagieren (wo ein PC einem Mensch immer überlegen ist), das macht meines Erachtens keine Spass, sondern verursacht nur Frust. Eine glaubwürdig und denoch faire KI zu entwickeln ist eine Kunst für sich, die nur eine handvoll Studios beherrschen. Epic gehört dazu, aber ich wundere mich warum sie die überragende UT Bot KI nicht bei Gears of War übernommen haben (könnte mit der Leistung der schwachen G5 Kerne von der 360 zusammen hängen). Denn schon bei UT2003 haben Bots ua. zum Beispiel Lifte angekickt um den Spieler zu täuschen. Oder sie flankierten einem. Ganz gut ist auch Crytek, deren KI wohl zu einen der besten überhaupt gehört. Alles in allem geht aber nichts über menschliche Gegner. Daher sind Shooter wie Halo oder Gears of War für mich kein Ersatz für UT und Quake Serie. Alleine schon der Gamespeed ist mit einem Pad ein Witz. Damit auch der ganze Spielfluss online. Halo auf PC wurde der Gamespeed nicht angepasst (hätte man locker verdoppeln können), darum war es auch ein Flopp. Die nicht mehr zeitgemässe Grafik war da sekundär wie Counter Strike 1.6 und sein langanhaltenden Erfolg zeigt.

    8. AggroDog sagt:
      8. März 2010 um 16:30

      was für titel werden zukünftig nur für 360 und ps3 sein ?:/ ich bin wirklich sehr verwirrt

      Antworten
      • Ressip sagt:
        10. März 2010 um 14:22

        Zukünftig hoffentlich keine, mehr Multititel = mehr Geld für Hersteller = mehr Gehalt für Angestellt = zufriedenere Programmierer = Bessere bzw. Qualitativ hochwertigere Spiele. Hoffe ich zumindest.

      • JTR sagt:
        10. März 2010 um 16:12

        Der Trend zu Multiplattform Titel ist nicht mehr abzuwenden. Wie die GTA 4 Adons zeigen, sind selbst Millionenzahlungen kein Garant für eine stetige Exklusivität, sondern höchstens noch auf Zeit. Exklusivtitel werden je länger je weniger bezahlbar. Eigentlich können das Sony, Microsoft und Nintendo nur noch durch eigene Studios erreichen. Ein teurer Spass. Je mehr wichtige Titel wie Metal Gear Solid, Final Fantasy, Resident Evil etc. auf allen Plattformen erscheinen, umso mehr fragen sich Kunden und Dritthersteller warum es soviele konkurierende Plattformen braucht. Dadurch wird der Druck auf die drei Firmen steigen.

        Microsoft macht da etwas sehr intellligentes: Ihr XNA Entwicklerkit ermöglicht es bis 90% denselben Code für ein Spiel zu brauchen welches für PC, Xbox 360 und Windows Mobil 7 veröffentlicht werden soll. Damit hat Microsoft in Zukunft eine saubere aufgestellte Grundlage für jede Art von Gaming, die ein Programmierer mit einer Entwicklerumgebung bedienen kann, mit nur sehr geringen Portierungsaufwand.

    9. JTR sagt:
      10. März 2010 um 08:58

      Also Jungs, egal was für Streitigkeiten herrschen, aber Heavy Rain ist für jeden der erwachsene Unterhaltung mit Emotionen und guter Story mag ein Pflichtkauf. Ich habs gestern bekommen und beinahe die Zeit vergessen. Es ist klar nicht ein typisches Spiel, sondern eher ein interaktiver Movie…. aber was für einer!

      Antworten
      • Ressip sagt:
        10. März 2010 um 14:20

        HR ist auf jedenfall ein Hammer Spiel, habe es schon zweimal durch, und immer noch nicht alles gesehen. Habe selten ein Spiel erlebt, das so eine dichte Atmo aufbaut, da kommt auch ein Mass Effect 2 nicht mit, auch wenn der Vergleich hinkt, aber es geht mir ja um Atmo.

    10. Ressip sagt:
      10. März 2010 um 14:16

      Habe es ja bereits gepostet, das die Versionsunterschiede von Final Fantasy 13 nicht weltbewegend sind, mal von FMV abgesehen, hier ein Link, der die Unterschiede etwas genauer nennt.
      http://www.golem.de/1003/73713.html#gg1_anchor

      Antworten
      • JTR sagt:
        10. März 2010 um 16:26

        Hab ich auch gelesen. Da ich beide Konsolen habe und eh eher PS3 tendiere, bestätigt dieser Bericht meine Wahl. Aber zuerst habe ich noch diverse andere Spiele zu spielen, ehe ich mich über die Anschaffung von FFXIII Gedanken machen muss. Denn eigentlich bin ich kein Fan von Jap. RPGs. Mal schauen.

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