Marc Tönsings Visionen

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    Chrono Cross auf der PlayStation1

    Ich bin kein großer Freund von Retrospielen. Alte Spiele hatten ihre Zeit und werden dann in der Regel von ihren besseren Sequels abgelöst. Doch für ein Spiel habe ich eine Ausnahme gemacht weil es mich schon immer gereizt hat es endlich durchzusspielen: Squaresofts Chrono Cross für die PlayStation und Nachfolger von »Chrono Trigger« auf dem SNES. Durchgespielt habe ich es aber auf der PlayStation Portable.

    Die Geschichte eines Jungen, der eigentlich hätte sterben sollen

    Die Geschichte eines Jungen, der eigentlich gar nicht leben dürfte

    Chrono Cross erzählt die Geschichte des Jungen Serge, der inmitten des Tropenparadieses El Nido in ein Abenteuer aus Zeitreisen, Paralleldimensionen, Genetischen Experimenten, falschen Freunden und Täuschung durchlebt. Zusammen mit einer Gruppe aus über 60 möglichen Mitstreitern darf man ihn auf einer nicht-linearen Handlungsstrang bis zu den neun möglichen Abschlüssen der Story begleiten. Leider ist Chrono Cross nie in Europa erschienen und ist nur als Import aus den USA und Japan zu bekommen. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum wahrscheinlich die wenigsten Leute überhaupt wussten, dass es einen Nachfolger zu dem genialen Chrono Trigger gibt.

    Squaresoft hat gestalterisch ein kleines Kunstwerk geschaffen

    Squaresoft hat gestalterisch und technisch ein kleines Kunstwerk geschaffen

    Das epische Rollenspiel wurde auf zwei CDs ausgeliefert und enthält neben vielen vorgerenderten Zwischensequenzen auch hunderte mit Liebe gezeichnete Umgebungsgrafiken auf der sich die Polygon-Protagonisten bewegen. Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Machart verfolgt Chrono Cross eine gänzlich andere Gestaltungsmaxime als seine Artgenossen. Das Spiel kommt fröhlich und farbenfroh daher ohne auch nur im entferntesten dabei kindisch zu wirken. Ganz im Gegenteil: Es wirkt von vorne bis hinten absolut durchgestaltet.

    Die Gestaltung und das farbliche Zusammenspiel in Chrono Cross sucht seinesgleichen

    Die Gestaltung und das farbliche Zusammenspiel in Chrono Cross sucht seinesgleichen

    Für das Charakterdesign hat man »The Vision of Escaflowne«-Zeichner Nobuteru Yuki verpflichtet. Dadurch sind unvergessliche Charaktere wie Kid, Harle ,Serge, Lynx, und viele mehr entstanden. Einer der wichtigsten Unterschiede zu anderen Rollenspielen ist, dass man seine 3 Personen starke Gruppe aus einer Sammlung von über 60 Charakteren zusammenstellt, die man während des Abenteuers treffen kann – aber nicht zwingend muss. Viele der Wegbegleiter findet man nur über Sidequests und bringen dann meist mächtige Eigenschaften mit sich. Yasunori Mitsuda, der sich zuletzt für die Musik in Shadow Hearts II verantwortlich zeichnete, komponierte die grandiose Musik und definiert für mich die obere Messlatte für gute Musik in einem Videospiel. Jeder einzelne Musiktrack passt perfekt zur jeweiligen Situation und lässt den Spieler von einem Gefühlsrausch in den nächsten Taumeln. Dieses Gänsehaut-Feeling kann man auch bei diesem Live-Konzert des Play! Symphony Orchesters miterleben, auch wenn man das Spiel noch nicht gespielt hat. Man bemerkt auch die leichten Südsee-Einflüsse die sich in der Auswahl einiger Instrumente bemerkbar machen. Ohne das Medium der CD in Kombination der guten Klang-Chips der PSOne wäre dieses Meisterwerk in Pieptönen der vorherigen Konsolengeneration untergegangen. Auch die klangliche Unterscheidung der zwei Paralleldimensionen trägt viel zur dichten Atmosphäre bei und zeigt eindrucksvoll, wie viel gute Musik in einem Videospiel ausmachen kann.

    Ähnlich wie Final Fantasy X hat das Spiel ein cooles Karibikflair

    Wie Final Fantasy X verbreitet das Spiel ein angenehm frisches Karibikflair

    Während der rundenbasierten Kämpfe schwenkt das Spiel in eine komplette 3D-Ansicht ähnlich wie der in Final Fantasy X, welches auf der Nachfolgekonsole PlayStation 2 zwei Jahre später erschienen ist. Das ist nicht die einzige Parallele mit dem 10. Teil der Final Fantasy-Saga. Auch das Karibiksetting teilen sich beide Spiele als Gemeinsamkeit was ich persönlich wesentlich ansprechender finde als mich in düsteren Gewölben durch dunkle Monsterhorden zu metzeln. Auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz und schafft es dabei auch noch nicht lächerlich zu wirken. Wenn ich da im Gegenzug an den schrecklichen Briefträger von Zelda: Twilight Princess denke…

    Das Kampfsystem ist mal etwas ganz anderes und macht einfach Spaß

    Das Kampfsystem ist gewöhnungsbedürftig aber motivierend

    Ich habe persönlich etwas Zeit gebraucht um hinter das Kampfsystem mit den Elementen zu kommen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das Sphärobrett von Final Fantasy X erst dann benutzt habe, als ich die ersten Kämpfe verloren habe. Es gibt im Gegensatz zu anderen rundebasierenden Rollenspielen hier eine Unmenge von Techs und Elementen die auch noch von Charakter zu Charakter variieren. Das wirkt am Anfang nicht nur kompliziert sondern ist es auch und macht Chrono Cross gerade in dieser Phase schwerer als es ist. Ich habe für die Hydra, einer der ersten Bosse mindestens 10 Versuche gebraucht. Später hat das Spiel aber einen sehr angenehmen Schwierigkeitsgrad was sich darin zeigt, dass ich öfters mit wenig Lebensenergie kurz vor Null und nassen Händen den in die Knie gehenden Boss hab explodieren sehen. Das System aus Combos und den drei verschiedenen Schlagarten un Kombination mit den Aktionen der anderen ist aber immer wieder motivierend. Man hat auch durch die überproportional hoche Anzahl an Bosskämpfen viel Zeit dieses eigenwillige Kampfsystem auszukosten.

    Die Story gehört mit zu dem Besten,was ich in RPGs erleben durfte

    Die Story gehört mit zu dem Besten, was ich in RPGs erleben durfte

    Ich gehöre zu der Art von Spieler, die Spiele auch mal auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad starten, weil ich mich auf die erzählte Geschichte konzentrieren möchte. Chrono Cross bietet in dieser Hinsicht für mich als Rollenspieler alles was was ich mir wünschen kann: Unvorhersehbare Storytwists in der Story, tiefgehende Charaktere und ein abwechslungsreiches Setting – das Spiel trägt nicht umsonst das Wort »Chrono« im Namen also lasst euch überraschen. Was mir aber bei RPGs sehr wichtig ist und bei solchen 50 Stunden+ Squaresoft-Spielen wie Chrono Cross noch mehr ins Gewicht fällt ist die Motivation weiterzuspielen. Mich interessiert es wenigher die größte Waffe als Penisprothese in Spielen mein eigen zu nennen als einfach gut unterhalten zu werden.

    Licht und Schatten - Das Spiel ist ein Wechselbad der Gefühle

    Licht und Schatten – Das Spiel ist ein Wechselbad der Gefühle – im positiven Sinn

    Und genau da setzt die Stärke des Spieles ein: Man kann die Geschichte an vielen Stellen des Spieles beeinflussen. So habe ich z.B. beim ersten Durchspielen ein eine Aufführung eines Musicals im Spiel verpasst. Das vermittelt mir als Spieler das Gefühl, dass die Welt »lebt« und dynamisch auf meine Aktionen reagiert. Wer sich für die Storys hinter Final Fantasy X, Kingdom Hearts und Kingdom Hearts 2 begeistern konnte und nach dem durchspielen noch Fanfic-Seiten durchforstet hat, wird dieses Spiel auch für seine Story lieben. Besonders wegen der 9 Möglichkeiten das Spiel abzuschließen. Erst kurz vor Ende wird auf die zweite CD gewechselt um Platz für die Abspäne zu bereitzustellen.

    Grafisch eines der besten Spiele auf der PlayStation1

    Technisch eines der besten Spiele auf der PlayStation1 bzw. PSP

    Grafisch ist der im Jahre 2000 für die PlayStation 1 erschienene Titel gut gealtert. Das einzige was man vermissen könnte, wäre die Sprachausgabe aber das war zu der Zeit durch das limitierende Speichermedium und die geringe Kompression einfach nicht möglich. Trotzdem hat sich das gute Design der Charakterer, der Welt und der passenden Musik trotz der 3D-Polygongrafik gut gehalten. Chrono Trigger auf dem SNES kann dies leider nicht von sich behaupten was neben diesem Spiel wie ein Pixelbrei mit MIDI-Musik wirkt. Bei allem dem Wirbel um aus dem ehemaligen Freakbereich »Videospiele« dank Nintendo eine Sammlung aus Minispielen, Ultra-Simpel-Gameplay, Grafikgurken und Pseudofitness-Geräten zu machen, hoffe ich doch, dass diese Art von Spielen wie Chrono Cross noch viele Nachfolger haben wird. Auf Squaresoft war bis jetzt jedenfalls (fast) immer verlass.

    Chrono Cross auf der PlayStation Portable

    Chrono Cross auf der PlayStation Portable

    Man könnte das Spiel natürlich auf seiner PlayStation2 oder gar einem PC-Emulator spielen, nachdem man es sich von einem Importhändler oder bei eBay besorgt hat. Aber viel besser ist natürlich die Alternative es auf der PlayStation Portable überall wo man möchte zu genießen.

    Intro von Chrono Cross

    Weiterführende Links:

    • »Chrono Cross«-Thema gespielt vom Play! Symphony Orchester
    • »Insert Disk 2« Diskchange Fix – MaxConsole.net
    • Beste GAMEID für Chrono Cross – MaxConsole.net
    • Zusammenfassung der Handlung – ChronoCompendium.com Spoiler!

    Weiterführende Artikel

    • PlayStation Games Portable
    • Kingdom Hearts II
    • Systemseller
    • Final Fantasy X-2
    • Final Fantasy X
  • 60 Antworten zu “Chrono Cross”

    « Ältere Kommentare
    1. Triadfish sagt:
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      11. Oktober 2007

      Sowas ist wohl nur was für Leute mit Grafikphobie ^^

      Ich spiele gerade auch ein 2. mal Half-Life 2 durch und ich muss sagen die Grafik wirkt auf mich nur noch mittelmäßig und nicht mehr Top, wie beim 1. mal. Trotzdem macht es mir Spaß.

      Antworten
    2. Marc sagt:
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      12. Oktober 2007

      Wenn man nicht zu Hause ist und seine Geräte wie TV und Surround-Anlage nicht mitnehmen will, dann ist die PSP sehr angenehm weil man dann Unterhaltung auf hohem Niveau bekommt. Dann will ich abends nämlich nicht für 20 Minuten spielen sondern auch gerne mal für 3 Stunden.

      Antworten
    3. SpielerDrei sagt:
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      13. Oktober 2007

      Ich will mich ja gar nicht einmischen.

      Ich gehe nicht rüber und rege mich über die langen Texte auf die wahrscheinlich kaum jemand zu Ende liest

      Ich weiß nicht, was SpielerZwei mit seinen langen Texten, die ich persönlich tot langweilig finde, bezwecken will.

      Chrono Cross: 1103 Wörter
      Guilty Pleasure: 814 Wörter
      Ich mein ja nur. Ist natürlich kein Argument, sondern nur eine zufällige Schwankung beiderseits in verschiedene Richtungen. Ob jetzt Bilder nebst Bildunterschriften, bunte Hyperlinks (sagt man das noch?) und Audio/Videoplugins im Text das Lesevergnügen steigern oder nicht, kann ja jeder für sich entscheiden. Wir sind halt zu alt für so’n Zeug.

      SpielerDrei, rockin’ the Textwüsten since 2004

      Antworten
    4. Marc sagt:
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      13. Oktober 2007

      Ich habe neben dem Informatik- und Geisteswissenschaftlichen- auch ein Gestaltungsstudium genossen und habe vielleicht deswegen eine andere Vorstellung davon, wie man Texte dem Leser präsentiert. Dieser Artikel hier wirkt nicht so lang wie er letztendlich ist weil er gestaltet ist. Außerdem sind Videospielen neben der interaktiven Komponente vor allem nur visuell begreifbar. Deswegen gehören für mich Bilder und auch Videos dazu wenn man sich über Spiele unterhält.

      Es hat nichts mit dem alter zu tun, wenn man wenig Gefühl für Textgestaltung im Internet hat und ist in meinen Augen ein Ausrede, weil man es entweder nicht kann oder keine Lust dazu hat. Generell finde ich, hat Alter recht wenig mit solchen Sachen zu tun. Ich bin auch nicht mehr der Jüngste. =)

      Im übrigen möchte ich noch hinzufügen, dass ich die Textwüsten von dem ein anderen anderen von euch vier natürlich ab und zu gelesen habe. Aber als das schwarze Schaf anfing, hier Stress zu machen, hatte ich dazu auch keine Lust mehr. Ich habe mit diesem lächerlichen… nennen wir es Streit… nicht angefangen in dem ich penetrante Kommentare im Blog des anderen os gelassen habe.

      Kommentare wie der letzte von dir, SpielerDrei sind hingegen absolut erwünscht. Obwohl man sich meine Antwort auf so etwas doch nun wirklich denken kann, oder? =)

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    5. SpielerDrei sagt:
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      13. Oktober 2007

      Aber das ist doch der Punkt und das, was ich einfach als das Crux mit dir sehe. Ich denke, dass es dir schwerfällt, zu begreifen, dass deine Meinung nicht zwingend der absoluten Wahrheit entspricht. Die Bisonwurst vom Mö-Grill schmeckt DIR nicht, also kann man sie sich sparen (Im Übrigen: Dass du das Essen der Bielefelder Mensa als gut empfindest (was ich afair hier mal gelesen habe), sagt mehr über dich aus als deine gesammelten Blogeinträge :D). Hä? Dass jede Meinung subjektiv ist, mag uns beiden klar sein, aber wie du sie als absolute Wahrheiten verpackst, wirkt halt oft seltsam. Du findest, dass dein Text kürzer wirkt durch Plug-Ins und Bildunterbrechungen, und es ist dir unvorstellbar, dass Minimalismus auch gewollt sein kann. Ich kann nicht wirklich glauben, dass du denkst, dass keiner von uns vieren in der Lage wären, eine herkömmliche Blogsoftware wie WordPress oder so aso hinzubiegen, dass wir auch Blogrolls etc. hätten.
      Wenn jemand ein Fußballblog führe und darin Artikel schräb, in denen er fordert, Fandel als Nationaltorwart einzusetzen, dass Ballack in Bochum viel besser aufgehoben wäre und die Bundesliga sowieso viel besser wäre, wenn jeder Spieler seine eigene Einmarschmusik hätte, würde auch von Fußballfreunden, für die es mehr als nur eins von vielen Hobbies ist, die sich, in Ermangelung eines passenderen Wortes, ernsthafter mit dem Spiel befassen, kritisiert und/oder verspottet werden. Manche Leute nehmen halt Sachen, die andere Menschen als nebensächlich betrachten, ernst. Wow.

      Man muss nicht programmieren können, um über Spiele zu schreiben. Man muss nicht Gestaltung studieren, um über Spiele zu schreiben. Toll wäre es, hätte man Ahnung von Spielen und könnte schreiben. Der Rest ist eye candy.

      Im Übrigen ist deine Kommentarfunktion kaputt, irgendwie werden die Kommentare nämliche weniger anstatt mehr.

      SpielerDrei, Basic 2.0, Logo & Turbo PASCAL

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    6. Marc sagt:
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      13. Oktober 2007

      Um das ganze mal abzuschließen: Wer kommt denn in das Blog des anderen und vergleich sein Blog mit dem des anderen und ist der Meinung, dass das was man selber macht, besser ist? Ich oder Du? Mir ist es absolut latte was Du oder der SpielerZwei da macht, wie es aussieht und was für einen Schreibstil ihr habt. Deswegen hänge ich nicht bei euch rum und fange an da rumzumeckern. Deswegen verstehe ich nicht so ganz, was Du mir jetzt hier auf die Nerven gehen musst. Es wäre schön, wenn sich der Deal zwischen mir und SpielerZwei auch auf die anderen Spieler vererben würde. Denn die Textwüsten wirken nun mal länger als meine. Minimalismus ist eine schöne Sache und auch “Verschlichter dich” eines meiner Lebensmottos aber es ist keine Universalformel für Gestaltung.

      PS.: Die Bisonbratwurst schmeckt mir persönlich nicht. ich denke, wenn hier mein Name in großen Lettern über dieser Seite steht, dann gehe ich davon aus, dass selbst den Spielern 1 und 2 klar ist, dass dies mein persönliches Geschmacksempfinden ist.

      Antworten
    7. Triadfish sagt:
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      13. Oktober 2007

      Mach Dir keine falschen Hoffnungen. Zumindest ich bleibe hier und halte die Stellung, um Dir jeden Schwachsinn, den Du hier verzapfst, unter die Nase zu reiben.

      Antworten
    8. Marc sagt:
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      13. Oktober 2007

      Kannst Du gerne machen. Fühle mich ja fast geehrt wenn mir hier wegen so was solche Aufmerksamkeit zu kommt. Ein paar Nintendojünger die »Buh« rufen weil ich keinen Bock mehr Knuddelzeug habe, gehören hier ja fast täglich zum Programm. Wäre auch sonst langweilig.

      Antworten
    9. Eshat sagt:
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      13. Oktober 2007

      AMEN!

      Antworten
    10. SpielerDrei sagt:
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      14. Oktober 2007

      Nun, ich hab keine Seite namens narc.tv mit einem grob kopierten Design ins Netz gestellt. Ich habe nicht erst freundlich per Mail angefragt, ob das denn so als Verbeugung quasi okay wäre, nur um dann auf meiner Seite zu schreiben, dass das ironisch gemeint und das Design eh für’n Arsch sei.
      Ist egal. Mach deinen Krams.
      P.S. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass meine Seite auf eine irgendwie geartete Weise besser wäre als deine. Der Satz hier

      Toll wäre es, hätte man Ahnung von Spielen und könnte schreiben.

      war nicht so gemeint, als ob ich damit gemeint wäre, sondern vielmehr, dass ich das als wichtigstes Kriterium für eine Spieleseite erachte. Aber dass deine Maßstäbe andere sind, macht sie ja nicht falsch.
      P.P.S. Puh, von “absolut erwünscht” zu “Hau ab, du Nacken!” in zwei Beiträgen. Hartes Klima hier.

      SpielerDrei

      Antworten
    11. Marc sagt:
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      14. Oktober 2007

      Das nervt einfach und zieht mir zu viel kostbare Zeit die ich mit wichtigen Dingen verbringen könnte, als immer wieder auf die Kommentare von dir oder die von Spielerzwei (oder vielleicht seid ihr ja auch die selbe Person) zu reagieren.

      Antworten
    12. Schneckerich sagt:
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      14. Oktober 2007

      Louie sagt:

      Können wir uns eigentlich nicht einfach alle liebhaben?

      Na guggt mal Jungs. Der hat Recht.

      Antworten
    13. Arkion sagt:
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      15. Oktober 2007

      Na jo… das ganze Internet ist voller Textwüsten und einige der erfolgreichsten Seiten stehen auch mehr auf minimalistischen Stil… spiegel-online ist ja quasi auch eine Textwüste…

      Gutes Design unterliegt immer einer subjektiven Einstellung. Alles in allem sind die Spieler Texte aber rein technisch gelungener als Deine (Marc) und sicher auch meine Texte, da dort ein vortrefflich gelungener Kompromiss zwischen Lesbarkeit und ansprechender Optik gefunden wurde… Es ist ja jetzt nicht so, als hätten die Spieler nur Text auf der Seite…

      Egal… eines sollte aber noch gesagt werden: Soweit ich dem Diskussionsverlauf richtig gefolgt bin (das war übrigens einfacher bevor hier Kommentare gelöscht wurden) hat SpielerX inhaltliche Aussagen kritisiert, worauf Marc mit Kommentare ala “Lange Textwüsten, langweilig, pipi-kakka” geantwortet hat…

      Antworten
    14. Marc sagt:
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      15. Oktober 2007

      Das Wort Textwüste im Zuammenhang mit den Texten von Spielerzwei kam zum ersten mal in diesem Blog nicht von mir. Aber da dieser Vergleich von einem Diplom-Gestalter kam, könnte ich mir vorstellen, dass dieser Begriff durch die Abstinenz jeglicher Textgestaltung auf der Seite von Spielerzwei gebraucht wurde. Spiegel.de ist sehr wohl gestaltet und zwar typografisch und mit Bildelementen. Da spielen Sachen wie Spaltenbreite, wann kommt ein Bild, wie zeichnet man ein Bild aus usw. rein. Minimalismus ist eine gute Sache und ich stehe da auch voll hinter. Aber das Extrem von SpielerZwei erinnert mehr an Notepad.exe als an einen gestalteten Text.

      Und nein, das mit der Textwüste kam erst, nachdem MEINE Gestaltung angegriffen wurde weil dies als unseriös betitelt wurde.

      Ich habe auch immer weniger Lust mit euch über diese Dinge zu reden, weil vieles davon mit Geschmack zu tun hat… und mit einer entsprechenden Ausbildung in diesen Bereichen. Vielleicht hat SpielerZwei sogar eine entsprechende journalistische Ausbildung oder ein Germanistikstudium hinter sich oder kann einfach gut schreiben. Die Texte und wie sie geschrieben sind, habe ich NIE kritisiert. Ich finde die Präsentation der Seiten trotzdem langweilig und ich finde die Texte auch nicht besonders toll. Aber schreibe ich das in sein Blog? Nein, weil das subjektive Eindrücke sind. Wir können uns gerne hier über Fakten streiten aber nicht warum jemand etwas nicht mag.

      Antworten
    15. matze sagt:
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      15. Oktober 2007

      hilfe, was ist denn hier wieder los?

      @ spieler 23:
      schon schade, wenn man auf populäreren blogs rumtrollen muss, um so aufmerksamkeit für den eigenen blog zu erheischen …

      Antworten
    16. Hans sagt:
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      15. Oktober 2007

      Und jetzt kommt auch noch der Matze, der wohl drei Stunden damit verbracht hat, sich einen gescheiten Kommentar auszudenken.

      Nur weiter, SpielerZwei/Drei, macht den Prolomarc mal ruhig runter, der hats verdient, der Möchtegern- Videogamer. HAHA

      Antworten
    17. Marc sagt:
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      16. Oktober 2007

      Was für arme Menschen es gibt…

      Antworten
    18. matze sagt:
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      16. Oktober 2007

      naja 3 stunden nicht ganz, hab 2 gebraucht ;) aber das mein kommentar “gescheit” war freut mich schon mal :)

      Antworten
    19. spielereins sagt:
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      26. Oktober 2007

      huhu! okay ich hab keine meinung zu dem game (ich hab keine PSP, bin aber auch kein großer fan von nippon-rpg’s), wollte aber nur kurz anmerken, das du spielerzwei und drei unrecht tust, die können nix für unser layout, das hab ich “verbrochen”. warum in simplen html-tabellen? weil das damals fix ging und für unsere zwecke reichte. warum kein wordpress mit nem schicken skin? davon wusste ich zu dem zeitpunkt nix. warum kein blog? weil ich das wort damals noch nicht kannte. warum dieses layout? weil ich so haben wollte. okay, nicht ganz, ich hätte doch lieber eine schöne antiqua für den fliesstext, ich hätte lieber einen glatteren blocksatz mit besserem kerning, ich hätte lieber nen optischen randausgleich und automatische worttrennung, ich hätte am liebsten das gleiche erscheinungsbild in jedem browser auf jedem os. vielleicht sogar hängende initialen. aber dummerweise ist textgestaltung im internet sowas von prä-gutenberg, dass ich darauf verzichten musste. warum haben wir keine linkverzeichnisse oder überall bildchen? weil ich nur ‘nen text haben wollte, die paar bilder zur illustration, fertig. blocksatz? volle absicht. mit anderen worten: das ist zu 90% alles bewusst genau so gemacht worden. die anderen 10% sind technisch bedingte kompromisse. wieso bewusst? weil ich seit sehr vielen jahren genau das beruflich mache, ich bin schriftsetzer. ich würde also behaupten, das ich ungefähr ‘nen plan davon hab, was ich wieso mache. und ich mag’s halt klassisch. wir können uns ja gerne einmal ausführlich über typografie unterhalten (ein leider viel zu wenig beachtetes thema), deine meinung dazu ist sicherlich interessant. ich gehe recht in der annahme das du kein fan von otl aicher und co. bist?

      grüße

      spielereins

      Antworten
    20. le phil sagt:
      Kommentar als bedenklich melden
      30. Oktober 2007

      Tach zusammen!

      dachte ich hätte oben in der Headline “Chrono Cross” gelesen, muss mich wohl geirrt haben. =)
      Den Kommentar habe ich mir trotzdem durchgelesen und ich frage mich, wenn du hier überzeugen möchtest. dich, oder uns? ^^

      [...]aber dummerweise ist textgestaltung im internet sowas von prä-gutenberg, dass ich darauf verzichten musste.[...]

      Dazu möchte ich was sagen. Der gute Gutenberg hat wann nochmal den Textsatz und Buchdruck erfunden? So Mitte des 15. Jahrhunderts müsste es gewesen sein, ohne jetzt genau nach zuschauen. Bedeutet, der Buchdruck, Satz etc. hat sich die letzten ~560 Jahre entwickelt. Wobei wir uns sicher einig sind, dass die letzten 30 Jahre die größten Fortschritte gemacht worden sind. Immerhin müsst ihr keine Bleibuchstaben mehr setzen. =)
      Beim Internet hingegen, sprechen wir von einen Zeitraum, der ca. 20 Jahre beträgt. Dafür sind doch die Fortschritte im Vergleich zu den Anfängen immens. Stimmst du mir sicher auch zu =). Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass in 20 Jahren auch Gutenberg keine Wünsche mehr hätte, wenn es im typografische Möglichkeiten im Web geht.

      Des weiteren darf man in meinen Augen die technische Komponente im Web einfach bei der Gestaltung nicht außer acht lassen. Webtexte sind Hypertexte und müssen diese Konventionen auch erfüllen!
      Dafür sind einfach bestimmte technische Voraussetzungen von enormer Relevanz. Valider Code, XHTML, Design via CSS, Tabellenloses Layout (damit die Webseite zB. auf mobilen Geräten adäquat dargestellt werden kann) sind hier nur einige Merkmale.

      Webseiten haben einfach eine weitergehende Funktion als nur gut auszusehen =). Wenn ich ein Buch in die Hand nehme, dann nur, um einen Roman zu lesen. Will ich Informationen haben, gehe ich ins Netz und hier gilt: „Viel und Schnell“!

      Gruß
      le phil
      pe.es.: Aus gestalterischer Sicht gefallen mir beide Layouts. Ehrlich!

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